Erst der Ehe-Aus mit heftigen Drogenvorwürfen, jetzt ein überschlagener Tourbus – die Amadeus Band durchlebt turbulente Zeiten mit glimpflichem Ausgang.
Glück im Unglück für die Amadeus Band: Ihr Kleinbus überschlug sich heute Morgen bei einem Verkehrsunfall, doch alle Bandmitglieder blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Bandleader Aca meldete sich kurz nach dem Vorfall in den sozialen Medien zu Wort.
„Das Glück war auch heute auf unserer Seite, genau wie in all den vergangenen 25 Jahren“, schrieb er erleichtert. „Gott sei Dank wurde niemand aus der Band verletzt, wir machen weiter.“ Unter seinem Beitrag sammelten sich rasch besorgte Kommentare von Fans: „Zum Glück ist alles gut ausgegangen“, „Sind wirklich alle wohlauf?“ und „Schrecklich, aber Hauptsache, die Amadeus Band lebt weiter!“
Verkehrsunfälle mit Tournee-Fahrzeugen gehören zu den Berufsrisiken von Musikbands. Statistiken zeigen, dass rund 15 Prozent aller professionellen Musiker mindestens einmal in ihrer Karriere einen Verkehrsunfall während einer Tour erleben. Die meisten dieser Unfälle ereignen sich aufgrund von Übermüdung nach langen Auftritten oder ungünstigen Witterungsbedingungen.
⇢ Nicht gebremst: Seniorin löst Massencrash aus – Fünf Verletzte
Acas Scheidungsdrama
Für Frontmann Aleksandar Stanimirovic, besser bekannt als Aca Amadeus, ist dies nicht die einzige turbulente Entwicklung der letzten Zeit. Erst kürzlich sorgte er mit der Ankündigung seiner Scheidung für Aufsehen. In einem Interview mit dem Portal „Hype“ ging er mit schockierenden Details an die Öffentlichkeit: „Meine Tochter steht auf der Seite ihrer Mutter, deshalb habe ich mich von ihr komplett losgesagt. Mein gesamtes Erbe geht an die Kinder meines Bruders Boki, der mit mir in der Band spielt.“
Die Amadeus Band, gegründet 1999 in Belgrad, zählt zu den bekanntesten Folk-Rock-Bands der Region und hat in ihrer 25-jährigen Karriere über 20 Alben veröffentlicht. Ihre Mischung aus traditioneller Balkanmusik und modernen Elementen machte sie zu einem Publikumsliebling in ganz Ex-Jugoslawien sowie in der österreichischen Balkan-Community.
⇢ Nach Frontalcrash: Unfallfahrerin flüchtet im Taxi
Drogenvorwürfe
Besonders brisant waren seine weiteren Aussagen: „Mit meiner Frau ist eigentlich alles in Ordnung, es gibt keine dritte Person – weder bei mir noch bei ihr. Aber mit Drogen will ich nichts zu tun haben.“ Er berichtete, wie er die Trennung vollzog: „Ich bin zu einem Auftritt gefahren und habe ihnen gesagt: ‚Ich will euch nicht mehr sehen‘. Sie ist zu ihrem Vater nach Niš (serbische Stadt) gezogen, ich bin hiergeblieben.“
Trotz früherer Streitigkeiten betonte er: „Wir haben uns nichts vorgeworfen. Die Auseinandersetzungen waren immer im Interesse der Familie. Aber wenn Drogen ins Haus kommen… das kann ich nicht akzeptieren.“ Er kündigte an, vor Gericht zu gehen: „Ich habe Beweise und werde ein Gutachten beantragen. Mit ihr habe ich nicht mehr gesprochen, da gibt es nichts zu reden.
Für mich ist das kein Schock. Ich bin Musiker…“