Die Ehefrau des amerikanischen Präsidenten hat sich in einem persönlichen Schreiben an den russischen Staatschef gewandt, um auf die prekäre Situation von Kindern im Ukraine-Konflikt aufmerksam zu machen. Donald Trump überreichte den Brief seiner Gattin Melania während des Gipfeltreffens in Alaska persönlich an Wladimir Putin, wie aus Kreisen des Weißen Hauses in Washington verlautete.
Nach Informationen von Reuters, die sich auf zwei mit dem Inhalt vertraute Quellen beruft, thematisiert das Schreiben insbesondere die Verschleppung ukrainischer Kinder als Folge der kriegerischen Auseinandersetzungen. Über weitere Einzelheiten bewahrten die Insider Stillschweigen.
Das Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin fand am 15. August 2025 in Alaska statt. Beide Staatschefs bestätigten im Anschluss, dass keine Einigung über einen Waffenstillstand erzielt wurde. Trump kündigte an, nun mit NATO-Partnern und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj zu sprechen.
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Verschleppte Kinder
Die ukrainische Regierung hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die ohne Einwilligung von Familien oder Vormündern erfolgte Verbringung zehntausender Kinder nach Russland oder in russisch kontrollierte Gebiete als Kriegsverbrechen einzustufen sei. Nach Angaben ukrainischer Behörden wurden seit Beginn der russischen Invasion 2022 mindestens 19.500 ukrainische Kinder nach Russland oder in russisch kontrollierte Gebiete verschleppt.
Russische Stellen sprechen hingegen von über 700.000 „evakuierten“ Kindern, wobei unabhängige Schätzungen und Menschenrechtsorganisationen die tatsächliche Zahl der Deportationen auf bis zu 300.000 beziffern und die Praxis als Kriegsverbrechen einstufen.
Das UN-Menschenrechtsbüro (Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte) stellte seinerseits fest, dass Russland seit Beginn der Invasion 2022 Millionen ukrainischer Kinder schweres Leid zugefügt und deren Rechte massiv verletzt habe.
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