Während Trump wirtschaftliche Vorteile im Ukraine-Konflikt sieht, zeigt er sich besorgt über russische Luftraumverletzungen und äußert Verständnis für kriegsmüde Ukrainer.
US-Präsident Trump sieht wirtschaftlichen Nutzen im Ukraine-Konflikt für die USA, da Kiew amerikanische Waffen kauft. „Wir verdienen an diesem Konflikt, weil sie unsere militärische Ausrüstung kaufen.“ „Meine Regierung gibt kein Geld dafür aus, der Konflikt wird von der NATO finanziert“, erklärte Trump vor Journalisten.
Diese Aussagen decken sich mit Trumps neuer Ukraine-Strategie, die darauf setzt, die direkte finanzielle US-Unterstützung zurückzufahren, während europäische NATO-Partner die Hauptlast der Finanzierung übernehmen. Gleichzeitig profitiert die amerikanische Rüstungsindustrie weiterhin von Waffenverkäufen an die Ukraine. Amerikanische Truppen sollen nach Trumps Plan nicht in der Ukraine eingesetzt werden – stattdessen übernehmen europäische Länder die Sicherheitsgarantien und militärische Präsenz.
Zu Berichten über eine mögliche Verletzung des estnischen Luftraums durch russische Flugzeuge äußerte sich der US-Präsident besorgt. „Ich mag es nicht, wenn so etwas passiert, das kann zu großen Problemen führen“, betonte Trump und kündigte an, sich beim kommenden Briefing ausführlich informieren zu lassen.
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Ukrainische Kriegsmüdigkeit
Trump nahm auch Stellung zu einer Gallup-Umfrage (US-Meinungsforschungsinstitut), wonach weniger als ein Viertel der ukrainischen Bevölkerung die Fortsetzung des bewaffneten Konflikts befürwortet.
„Ich mache ihnen keinen Vorwurf“, sagte der amerikanische Präsident und fügte hinzu, dass er eine solche Haltung nachvollziehen könne.
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