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Nationalfeiertag

Trumps Unabhängigkeitsfeier: US-Präsident richtet Käfigkämpfe vor Weißem Haus aus

Trumps Unabhängigkeitsfeier: US-Präsident richtet Käfigkämpfe vor Weißem Haus aus
Symbolfoto. FOTO: iStock/Artur Didyk/EPA/CRAIG LASSIG
2 Min. Lesezeit |

Kampfsport statt Staatsempfang: Donald Trump will das Weiße Haus in eine Arena verwandeln und zum 250. Unabhängigkeitstag UFC-Kämpfer aufeinander loslassen.

US-Präsident Trump plant, anlässlich des 250. Unabhängigkeitstages der Vereinigten Staaten am 4. Juli kommenden Jahres einen Kampfsportabend der Ultimate Fighting Championship (UFC) auf dem Areal des Weißen Hauses zu veranstalten. Die Ankündigung machte Trump bei einem Auftritt am Donnerstagabend in Iowa, wobei er von bis zu 25.000 Zuschauern sprach, die dem Spektakel beiwohnen sollen.

Bei der UFC handelt es sich um die weltweit führende Organisation im Bereich Mixed Martial Arts (MMA) – einer besonders in den USA populären Kampfsportart, die verschiedene Kampftechniken kombiniert. Die Athleten treten in einer käfigartigen Umgebung gegeneinander an und setzen dabei Elemente aus unterschiedlichen Disziplinen wie Boxen, Kickboxen und Ringen ein. Im Gegensatz zu Wrestling-Veranstaltungen sind die Kämpfe nicht choreografiert.

Trumps UFC-Affinität

Der Präsident gilt als Anhänger dieser Kampfsportart. Seine Pressesprecherin Karoline Leavitt sowie ein Repräsentant der UFC haben die Veranstaltungspläne gegenüber amerikanischen Medien bestätigt, allerdings ohne weitere Einzelheiten preiszugeben.

Zum amerikanischen Nationalfeiertag im nächsten Jahr soll demnach das Gelände der Präsidentenresidenz zum Schauplatz eines Kampfsport-Events werden.

Das vor 25.000 Zuschauern ausgetragen werden soll.

Historisch beispielloses Vorhaben

Historiker weisen darauf hin, dass ein Sportereignis dieser Größenordnung auf dem Gelände des Weißen Hauses in der Geschichte der US-Präsidentschaft ohne Vorbild ist. Bislang wurden in der Residenz des amerikanischen Staatsoberhauptes lediglich kleinere gesellschaftliche oder kulturelle Veranstaltungen abgehalten – ein öffentliches Kampfsportevent mit mehreren zehntausend Besuchern wäre ein Novum.

Gleichzeitig äußern Sicherheitsexperten erhebliche Bedenken. Als Hochsicherheitszone und Symbol staatlicher Macht stellt das Weiße Haus eine besondere Herausforderung für die Organisation einer solchen Massenveranstaltung dar. Die Sicherheitsbehörden müssten mit einem erhöhten Risiko für Zwischenfälle rechnen und entsprechende Vorkehrungen treffen.

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Details zur konkreten Umsetzung des außergewöhnlichen Vorhabens, insbesondere zu den logistischen und sicherheitstechnischen Aspekten, wurden bislang nicht bekannt gegeben.