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Rekordwerte

Umfrage-Beben: AfD nur noch 2 Prozent hinter der Union

Umfrage-Beben: AfD nur noch 2 Prozent hinter der Union
(EPA/FILIP SINGER)
3 Min. Lesezeit |

Die AfD verzeichnet in aktuellen Umfragen einen beispiellosen Aufschwung: Zwei führende Meinungsforschungsinstitute messen der Partei bundesweit 25 Prozent Zustimmung zu. Damit rückt sie bedrohlich nah an die Union heran und distanziert sowohl SPD als auch Grüne deutlich. Demoskopen bestätigen einen nachhaltigen Trend – insbesondere in Ostdeutschland wächst der Zuspruch mit bemerkenswerter Dynamik.

Die politische Landschaft in Deutschland erfährt eine tiefgreifende Verschiebung: In den jüngsten Erhebungen des ZDF-Politbarometers sowie bei Infratest dimap erreicht die AfD (Alternative für Deutschland) mit 25 Prozent einen historischen Höchstwert. Die Partei liegt damit nur noch knapp hinter der Union, die auf 27 Prozent kommt, während SPD mit 15 Prozent und Grüne mit 11 Prozent deutlich abgeschlagen sind.

Wurden ähnlich hohe Werte von 26 Prozent bei Forsa oder Ipsos im Frühjahr 2025 noch als mögliche statistische Ausreißer betrachtet, zeichnet sich nun ein anderes Bild: Die Übereinstimmung aller renommierten Institute bestätigt, dass es sich beim Aufstieg der AfD keineswegs um eine vorübergehende Schwankung handelt, sondern um eine gefestigte bundesweite Entwicklung.

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Ostdeutsche Dominanz

Besonders markant zeigt sich der Trend in Ostdeutschland: In Sachsen-Anhalt erreicht die AfD mit 39 Prozent bereits eine Dominanz, die für andere politische Kräfte unerreichbar scheint und die CDU in dem Bundesland deutlich überholt. Parallel dazu verlieren Grüne und Linke in dieser Region zunehmend an Boden oder verharren bestenfalls auf niedrigem Niveau.

Die aktuellen Rekordwerte basieren auf einer Erhebung der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-Politbarometer. Im Zeitraum vom 2. bis 4. September 2025 wurden 1.269 Wahlberechtigte sowohl telefonisch als auch online befragt. Die methodisch bedingte Fehlertoleranz beträgt maximal drei Prozentpunkte, was die statistische Aussagekraft der historischen 25-Prozent-Marke unterstreicht.

Ampel-Unzufriedenheit

Meinungsforscher identifizieren vor allem die ausgeprägte Unzufriedenheit mit der Ampel-Koalition als treibende Kraft hinter dieser Entwicklung. Die Themenfelder Migration, Sozialpolitik und Energiekrise prägen maßgeblich die öffentliche Debatte. Laut den Erhebungen von ZDF und ARD erreicht die Regierung unter Kanzler Scholz einen nie dagewesenen Tiefpunkt in der Wählergunst. Bemerkenswert ist jedoch, dass auch die Union von diesem Vertrauensverlust nur begrenzt profitieren kann – der eindeutige Nutznießer bleibt die AfD.

Während die AfD ihren Aufwärtstrend fortsetzt, geraten andere politische Akteure zunehmend in Bedrängnis. Die Linke bewegt sich zwischen 10 und 12 Prozent und verzeichnet in den aktuellsten Umfragen leichte Verluste. Sowohl die FDP als auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) bleiben deutlich unter der parlamentarischen Hürde von fünf Prozent – ein unverkennbares Indiz für ihre derzeitige Schwächephase.

Die Oppositionsparteien reagieren mit wachsender Besorgnis auf diese Entwicklung. Politikwissenschaftler warnen vor einer zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung.

Angesichts der gegenwärtigen Dynamik sehen Beobachter derzeit keine Anzeichen für ein baldiges Ende des AfD-Erfolgs.

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KO KOSMO-Redaktion
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