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Alkoholkonsum

Vater und Sohn auf Abwegen: Teurer Abend mit Alkohol am Steuer

Vater und Sohn auf Abwegen: Teurer Abend mit Alkohol am Steuer
(FOTO: SYMBOLBILD iStock)
2 Min. Lesezeit |

Der Vater und sein Sohn, beide alkoholisiert, beide am Steuer – eine unglückliche Kombination, die sich für beide als kostspielig herausstellte. Der Vater, der seinen Sohn trotz erkennbarem Alkoholkonsum das Auto fahren ließ, wurde mit einer Geldstrafe von 1.200 Euro belegt.

In einer Wiener Gaststätte begann der Abend als geselliges Beisammensein zwischen Vater und Sohn. Während der Vater in der Runde seiner Freunde verweilte, vergnügte sich der Sohn mit seinen eigenen Bekannten, wobei auch Alkohol im Spiel war. Als die ersten Sonnenstrahlen den Wiener Himmel erhellten, entschied der Vater, trotz des alkoholgeschwängerten Atems seines Sohnes, sich von ihm nach Hause fahren zu lassen.

Die Polizei hatte jedoch ein wachsames Auge und stoppte das Fahrzeug. Ein Alkoholtest ergab beim jungen Fahrer einen Wert von 1,48 Promille. Doch die Konsequenzen blieben nicht nur beim Sohn. Auch der Vater wurde zur Rechenschaft gezogen und erhielt eine Geldstrafe von 1.200 Euro. Das Landesverwaltungsgericht Wien sah in ihm einen Beitragstäter, der die Straftat seines Sohnes „billigend in Kauf genommen“ hatte.

Unzufrieden mit dem Urteil, suchte der Vater sein Recht beim Verwaltungsgerichtshof. Doch auch hier wurde er abgewiesen. Das Gericht bestätigte die Entscheidung der Vorinstanz: Wer vorsätzlich eine Verwaltungsübertretung eines anderen ermöglicht oder erleichtert, wird nach dem Verwaltungsstrafgesetz ebenso bestraft wie der unmittelbare Täter.

Der Vater muss nun tief in die Tasche greifen und 1.200 Euro zahlen, darf jedoch seinen Führerschein behalten.

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KO KOSMO-Redaktion
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