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KALTBLÜTIGER MORD

Teenagervater ließ Baby im Auto absichtlich sterben

(FOTO: iStockphoto/T. Pleydell, Rafa Jodar)
(FOTO: iStockphoto/T. Pleydell, Rafa Jodar)

Ein Teenagervater aus Cleveland im US-Bundesstaat Ohio steht unter Mordanklage, weil er seinen einjährigen Sohn bewusst bei Hitze im Auto zurückgelassen hat, in der Absicht, das Kind sterben zu lassen.

Als der 19-jährige Landon Parrot am Donnerstag seinen einjährigen Sohn in eine Klinik in Ohio brachte, zeigte das Kind keine Lebenszeichen. Wie Medien weltweit berichten, soll der Kindesvater bei den Ärzten angegeben haben, dass er das Kleinkind nur kurz allein im Auto zurückgelassen hätte, um aufs Klo zu gehen.

Ärzte unternahmen mehrere Wiederbelebungsversuche, die jedoch erfolglos blieben. Die Polizei soll später wegen Unstimmigkeiten in der Aussage des Kindesvaters Verdacht geschöpft haben.

Schließlich gab der 19-Jährige bei der Vernehmung zu, das Baby absichtlich im überhitzten Auto zurückgelassen zu haben. Aufnahmen einer Sicherheitskamera zeigten nämlich, dass er den Wagen um 8:30 Uhr morgens abgestellt hatte und erst fünf Stunden später um 13:50 Uhr zurückgekehrt war.

Das Baby war in seinem Autositz angeschnallt, während die Außentemperaturen auf 30 Grad stiegen. Laut Polizeiangaben muss die Innentemperatur im Wagen ca. 54 Grad Celsius betragen haben.

„Es war furchtbar, auf den Aufnahmen der Überwachungskamera ansehen zu müssen, wie das Kind stirbt“, so ein Polizeiinspektor.

Der Kindesvater war erst um die Zeit, als er seine Frau von der Arbeit abholen sollte, wieder zum Wagen zurückgekehrt. Die Polizei geht davon aus, dass das Kind im Wagen „abgestellt“ wurde, damit der Vater in der Wohnung seine Ruhe haben konnte, berichten US-amerikanische Medien.

Landon wird von der Staatsanwaltschaft wegen Mord, fahrlässiger Tötung und Kindesgefährdung angeklagt.

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