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KÄSEREI

Verdacht auf drei Todesfälle: Rückruf von Produkten einer in der BKS Community beliebten Käserei

(FOTO: iStockphoto/istetiana, Illustration)
(FOTO: iStockphoto/istetiana, Illustration)

Mehrere Produkte der Käserei Gloggnitz werden vorsorglich zurückgerufen.

Laut Medienberichten wurden die Produkte Kajmak, Trinkjoghurt und Frischkäse am Freitag wegen einer Kontamination mit „Listeria monocytogenes“ zurückgerufen. Listerien seien in einer Käserei belieferten Restaurant in Wien festgestellt worden.

Derzeit gibt es laut AGES, den Verdacht eines bundesländerübergreifenden Krankheitsausbruchs mit möglicherweise drei Todesfällen seit 2020.

Die AGES hat das Gesundheitsministerium mit der Klärung beauftragt.

Im Zuge der routinemäßig durchgeführten Clusteranalysen wurde festgestellt, dass seit 2020 acht Erkrankungen auf einen identen Listerienstamm (L. monocytogenes SgIVb/ST1/CT6568) zurückzuführen sind, berichten österreichische Medien.

Operationen deuten auf Niederösterreich hin

Die bisherigen Erhebungen deuten darauf hin, dass die Bakterien in den Produkten, die in Niederösterreich produziert sind, gefunden wurden. Die zuständige NÖ-Lebensmittelaufsicht hat sofort entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Die Produkte wurden vom Markt genommen. Neu produzierte Produkte dürfen erst nach einem negativen Listerienbefund und nach Genehmigung durch die Lebensmittelaufsichtsbehörde in den Verkehr gebracht werden.

Der lange Zeitraum der Untersuchung sei darauf zurückzuführen, dass sich die Quelle der Listerienerkrankung erst jetzt zurückverfolgen ließ.

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