Ein Polizeieinsatz in der Prater-Hauptallee in Wien sorgte am Mittwochabend für Aufregung, ist jedoch mittlerweile beendet.
Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen, die für die beginnenden Coldplay-Konzerte im Ernst-Happel-Stadion getroffen wurden, gab es einen Zwischenfall, der einen Großeinsatz erforderte. Innenminister Gerhard Karner hatte kurz zuvor die Sicherheitskräfte bei einer Inspektion vor Ort besucht.

Konzerte von Coldplay unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen
Am Mittwoch startete die britische Popband Coldplay ihre vier aufeinanderfolgenden Konzerte im Wiener Ernst-Happel-Stadion unter strengen Sicherheitsmaßnahmen.
Innenminister Gerhard Karner und Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl hatten sich am Nachmittag selbst ein Bild von den Vorbereitungen gemacht. Während dieser Inspektion betonte Karner, dass die Sicherheitsmaßnahmen intensiviert und die Kontrollen verschärft wurden: „Die Einsatzvorbereitungen wurden intensiviert, die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und die Kontrollen verschärft“, erklärte er.
Alarm wegen „bedenklichem Gegenstand“
Kurz nach dem Besuch Karners wurde über die Medien „Krone“ und „Heute“ berichtet, dass es in der Hauptallee in der Nähe des Stadions zu einem Polizeieinsatz gekommen war. Ein verdächtiger Gegenstand war entdeckt worden. Ein Sprecher der Landespolizeidirektion Wien bestätigte den Vorfall: „Der Mann wurde, aufgrund der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen im Zusammenhang mit dem Coldplay-Konzert, angehalten“. Der verdächtige Gegenstand stellte sich nach einer Untersuchung als harmloser Akku heraus.
Sicherheitsmaßnahmen für Großveranstaltungen
Während der Coldplay-Konzerte wird ein erhöhtes Aufkommen an Polizeikräften in allen Bereichen rund um das Stadion zu beobachten sein. Insgesamt werden etwa 64.000 Konzertbesucher pro Tag erwartet. Internationale und nationale Entwicklungen flossen in die Einsatzplanung ein, wie das Innenministerium mitteilte. Die Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) nutzt dabei sämtliche Möglichkeiten der Informationsgewinnung und steht in intensivem Austausch mit nationalen und internationalen Partnern.
Umfangreiche Polizeipräsenz
Neben den uniformierten Kräften der Landespolizeidirektionen Wien, Niederösterreich und Burgenland sind auch das Einsatzkommando Cobra, die Wega und die Landesverkehrsabteilung im Einsatz. Zusätzlich werden zivile Beamte sowohl im Publikum als auch rund um den Veranstaltungsort im Einsatz sein, um für Sicherheit zu sorgen.
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Terrorwarnstufe bleibt hoch
In Österreich gilt wie in vielen anderen europäischen Ländern seit längerem die Terrorwarnstufe „hoch“. Diese führt zu umfassenden Sicherheitsvorkehrungen und Maßnahmen, um Bedrohungslagen effektiv abwehren zu können. Dazu zählen auch verstärkte Sicherheitskonzepte bei Großveranstaltungen. Rund um das Veranstaltungsgelände wurden vier bis fünf Schleusen eingerichtet, insbesondere in der Prater Hauptallee und in der Stadionallee, die hauptsächlich den Fahrzeugverkehr betreffen.