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FÖRDERUNG

Verpflichtende Tests für Volksschulkinder starten: Kompetenzen werden abgefragt

Verpflichtende Tests für Volksschulkinder starten: Kompetenzen werden abgefragt
(FOTO: iStockphoto)
2 Min. Lesezeit |

Ab Montag werden knapp 84.000 Schüler der dritten Klasse Volksschule erstmals verpflichtend der Informellen Kompetenzmessung (IKM) unterzogen.

Bei dem Test werden in den Bereichen Deutch-lesen und Mathematik Erhebungen gemacht, die jedoch nicht in die Note einfließen werden. Allerdings werden die Lehrer die Ergebnisse erhalten, damit sie anhand dieser entsprechende Fördermaßnahmen für die Kinder in Gang setzten können. Den Pädagogen soll dabei geholfen werden, individuell auf die intellektuellen Bedürfnisse, bzw. Stärken und Schwächen der Kleinen eingehen zu können. Es wird auch ein verpflichtendes Gespräch mit den Eltern geführt werden müssen und zwar noch innerhalb des jeweiligen Schuljahres. Bei Bedarf können dann Fördermaßnahmen getroffen werden.

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Die IKM gelten als Nachfolger der sonst in der vierten Klasse durchgeführten Bildungsstandard-Tests. Die IKM gibt es schon lange, allerdings war sie bis jetzt nie verpflichtend für die Schüler. Der Test wird von den jeweiligen Klassenlehrern durchgeführt werden und pro Fach ca. 40 Minuten dauern. Die Erhebungen der Daten laufen bis zum 21. Mai. Ausgenommen von der Testverpflichtung sind Sonderschulen und Statutschulen wie Waldorf- und Montessorischulen. Die Tests werden im Herbst auch auf AHS-Unterstufen/Mittelschul-Ebene durchgeführt.

Ab 2022 wird es einen neuen, jährlichen IKM-Test geben, den IKMplus. Auch dieser wird verpflichtend sein.

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KO KOSMO-Redaktion
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