Folksänger Djani packt aus: Drogenexperimente und Enttäuschung über Kollegen
Radisa Trajkovic Djani, bekannt für seine Vorliebe für alkoholische Getränke, spricht nun offen über seine Erfahrungen mit Rauschmitteln in jüngeren Jahren. Obwohl ihm Alkohol wegen einer Handverletzung zeitweise untersagt war, gibt der Sänger unumwunden zu, in seiner Jugend auch andere Substanzen ausprobiert zu haben – mit wenig erfreulichen Ergebnissen.
In einem früheren Interview hatte Djani bereits detaillierter über seine ersten Berührungen mit Drogen gesprochen. „Eine ältere Kollegin hat mir das damals angeboten, ihren Namen möchte ich nicht nennen. Ich war ohnehin schon gut drauf und hyperaktiv. Als ich es dann probiert habe, packte mich die Paranoia… das war’s dann für mich„, erinnerte sich der Musiker. Besonders negativ blieb ihm sein Versuch mit Cannabis in Erinnerung: „Ich habe einmal Gras probiert – das Schlimmste überhaupt. Nach dem dritten Zug dachte ich, man würde mich irgendwo auf der Autobahn finden. Die reinste Hölle.“
In der gestrigen Ausgabe der Sendung „Amidzi sou“ bestätigte Djani erneut seine Jugendsünden. „Ja, ich habe Gras ausprobiert, nicht in der achten Klasse, sondern in der Mittelschule. Aber ich habe schnell erkannt, wo mein Platz ist, und bin schleunigst nach Hause zurückgekehrt“, gestand der Sänger im Fernsehen.
Lazic-Konflikt
Neben seinen Drogengeständnissen äußerte sich Djani auch zu seinem angespannten Verhältnis mit Kollege Darko Lazic, der kürzlich mit seiner Ehefrau Katarina einen Unfall hatte. Der Folksänger enthüllte, dass er nach dem Vorfall keinen Kontakt zu Lazic aufgenommen habe – aus einem bestimmten Grund: „Als ich mir den Arm gebrochen hatte und drei Monate zu Hause festsaß, hat er mich auch nicht angerufen. Warum sollte ich jetzt den ersten Schritt machen?“
Djani betonte, wie enttäuscht er von seinem Kollegen sei: „Nach seinem ersten Unfall war ich ständig bei ihm, aber als ich Hilfe brauchte, kam niemand vorbei. Das hat mich wirklich getroffen, weil ich ihn sehr mag.
Verletzen können mich nur Menschen, die mir wichtig sind.“