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Einblick

Vucic zeigt IKEA-Zimmer im reichen Davos – zu kurze Betten für Staatschef

Vucic zeigt IKEA-Zimmer im reichen Davos – zu kurze Betten für Staatschef
Foto: epa/LAURENT GILLIERON / POOL
2 Min. Lesezeit |

Statt Luxus-Suite zeigt Serbiens Präsident Vucic seine bescheidene Unterkunft beim Weltwirtschaftsforum – inklusive zu kurzer Betten und IKEA-Möbel.

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic hat sich während seiner Teilnahme am Weltwirtschaftsforum in Davos von einer ungewohnten Seite gezeigt. In einem auf Instagram veröffentlichten Video führte er seine Follower durch seine Unterkunft in Klosters, rund 20 Kilometer vom Tagungsort entfernt.

„Das ist bereits mein elftes oder zwölftes Weltwirtschaftsforum“, erklärte Vucic in dem Video, während er die schlichte Einrichtung seines Zimmers präsentierte. „Alles ist ganz im Sinne der schweizerischen Bescheidenheit gehalten – IKEA-Möbel, einfaches Holz, nichts Besonderes.“ Mit einem Schmunzeln wies er auf die etwas zu kurzen Betten hin, die für seine Körpergröße eine Herausforderung darstellen.

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Virtuelle Zimmertour

Der Rundgang durch die Unterkunft führte vom improvisierten Kleiderschrank mit ordentlich aufgereihten Hemden bis zur kleinen Küchenzeile, wo Vucic die Möglichkeit zur Teezubereitung demonstrierte. Auch der kompakte Kühlschrank und ein Wolfsbild an der Wand – „angeblich ein häufiger Gast in den umliegenden Bergen“ – fanden Erwähnung in seiner spontanen Zimmertour.

Im Wohnbereich, den er für Empfänge nutzt, zeigte der serbische Staatschef seine Arbeitsmaterialien und aktuelle Lektüre, darunter ein Buch über Winston Churchill. Als „schönsten Teil“ bezeichnete er die kleine Terrasse, fügte jedoch hinzu, dass sie „bei minus fünf Grad nicht wirklich zum Sitzen einlädt“.

Heimatverbundenheit

Mit dem Fazit „So sehen alle Häuser in Klosters aus – wirklich schön und gemütlich“ rundete er seinen virtuellen Rundgang ab. Zum Abschluss teilte Vucic mit seinen Followern, dass er noch am selben Abend nach Belgrad zurückkehren werde – verbunden mit einem emotionalen Bekenntnis zur Heimat.

„Ich kann nicht beschreiben, wie sehr ich mich auf das Gefühl freue, wenn man am Belgrader Flughafen landet und das Herz stärker schlägt, weil man wieder zu Hause ist.“