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WERTANLAGE

Warum sich Luxusuhren als Investment lohnen

FOTO: AlphaTradeZone @pexels

Und wieder hat man uns eine Stunde geklaut. So, oder so ähnlich regt man sich in den von Sommerzeit betroffenen Gegenden dieses Planeten auf.

Und ja –  das nervt, da erzählt man nichts Neues. Aber es hat den Vorteil, dass man dann wieder weiß, wo man das Drehrad an der Uhr hat. Und Uhren sollen heute unser Thema sein. Genauer gesagt: Luxusuhren.

Derer gibt es auf dem freien Markt etliche. Der Artikel soll sich mit den Herstellern Omega, Tudor, Audemars Piquet, Patek Phillipe und Rolex beschäftigen. Aber zunächst einmal die große Frage:

Worauf sollte man bei der Investition in Uhren achten?

Nun, Uhren sind auch Wertanlagen. Aktuell haben sie eine gute Ausgangslage, da die anderen Investmentmöglichkeiten momentan nicht so wirklich erfolgversprechend sind. Betongold, sprich: Immobilien? Keine allzu gute Idee. Festgelder? Geringe Rendite. Also: Uhren.

Aber wichtiger sind eher folgende Themen.

1) Design:

Da sollte das Augenmerk gleichermaßen auf dem eigenen Geschmack liegen, wie auf der Frage, ob die Uhr in einer Dekade immer noch angesagt ist.

2) Marke:

Die Uhr soll eine Wertsteigerung erwirtschaften? Dann ist eine Investition in eine Markenuhr definitiv die beste Entscheidung.

3) Komplikationen und Kaliber

Wichtig ist hierbei, dass beide hochwertig und am besten von Hand hergestellt wurden. Bekannte Komplikationen sind Schleppzeiger, Weltzeit, Tourbillon, respektive Chronograph.

4) Material des Gehäuses

Die Uhr kann als Gold, Platin, Titan, Bronze, Karbon oder Saphir gefertigt werden. Beim Kauf als Wertanlage ist es wichtig, auf die Verarbeitung zu achten.

5) Limited Edition

Um mal ein Beispiel aus einem Uhrenfernen Sammlersegment zu liefern: Im Jahr 1998 veröffentlichte Playmates die „Star Trek 1701 Collector Series“. Sie beinhaltete die Figuren Tasha Yar, aus der Episode „Die alte Enterprise“, Captain Jean Luc Picard (in der „Willkommen im Leben nach dem Tode“-Uniform) und Reginald Barclay aus der Star Trek Raumschiff Voyager Episode „Das Holo-Syndrom“. Die Figuren waren auf 1701 Stück limitiert, und hatten das Potenzial zur Wertanlage. Aber dann brachte Playmates eine zweite Welle dieses Produktes auf den Markt brachte –  dieses Mal ohne Limitierung. Und ab diesem Moment war das Set keine Besonderheit mehr.

 Welches Potenzial haben Luxusuhren als Wertanlage?

Wie schnell Uhren in ihrem Wert steigen können, lässt sich immer am Beispiel der Rolex Daytona Referenz 6239 sehen. Diese Uhr mit Cosmograph war eigentlich ein absoluter Ladenhüter. Niemand interessierte sich für sie, aber dann tauchte sie am Handgelenk eines Schauspielers auf. Paul Newman. Und damit war die Uhr dann deutlich bekannter und jeder wollte sie haben. Mit den Worten „Die Nachfrage nach hochwertigen Uhren ist in den vergangenen Jahren markant gestiegen“, zitiert die NZZ den Experten des Auktionshauses Ineichen, einem Zürcher Unternehmen, das sich auf Premium- und Luxusuhren spezialisiert hat. Und weiter: „Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass die Banken keine Zinsen mehr auf ein Guthaben zahlen.“

Also, werfen wir mal einen Blick auf den Wertzuwachs einiger Uhren.

Wertzuwachs bei Omega

Wir beginnen bei der Firma Omega. Ein Abgesandter der Speedmaster Modelle diene dort mal als Beispiel für Wertezuwachs: 12 Prozent in den letzten drei Jahren für die „first Omega in Space“.

Wertzuwachs bei Tudor

Hier ist die Black-Bay-Kollektion unter den Sammlern begehrt. Beispielsweise die „Black Bay Fifty Eight“ – zwölf Prozent Wertzuwachs in den vergangenen zwölf Monaten.

Wertzuwachs bei Audemars Piguet

Zwei Worte: Royal Oak. Als Beispiel diene hier die 14790 ST. Erstmalige Fertigung in den späten 1980er Jahren. Wertezuwachs: 183 Prozent, was sich innerhalb eines Fünfjahres-Zeitraumes versteht.

Wertzuwachs bei Patek Philippe

Hier zeigt die Nautilus, was sie wert ist. Innerhalb von fünf Jahren gab es hier einen Wertezuwachs von 237 Prozent.

Wertzuwachs bei Rolex

Hier haben die GMT-Master-II-Varianten den größten Wertezuwachs zu verzeichnen. 88 Prozent für die Coke, 78 Prozent für die „Batman“ und 70 Prozent für die sogenannte Referenz 116710LN.

Fazit

Es lässt sich durchaus festhalten, dass sich Uhren nicht nur zum Zeitanzeigen, sondern auch als Wertanlage lohnen. Wichtig ist es nur, dass man den Überblick über den Markt behält und sich ins Gedächtnis ruft, dass nach jeder Hausse auch eine Baisse kommt.

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