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ACHTUNG ZECKE

Wie man Bissen vorbeugt und was im Notfall hilft!

Was tun bei Zeckenbissen
Da die Medizin nur bedingt gerüstet ist, sollte besonders viel Vorsicht geboten werden. (FOTO: iStock)

Von Kopfschmerzen über Fieber bis zu bleibenden Schäden – das sind mögliche Folgen eines Zeckenstichs. Es gibt jedoch verschiedene Maßnahmen um den Vorfall zu vermeiden.

Das gefährliche am Zeck ist nicht der Stich an sich, sondern das damit übertragbare Virus das zu Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Bakterie die zur Borreliose führen können. Zwar gibt es Impfstoffe, die Medizin ist aber nur bedingt gerüstet. Sobald die FSME-Erkrankung ausbricht ist sie nicht mehr behandelbar, der Impfstoff verringert nur das Risiko auf eine Infektion. Borreliose dagegen kann mit Antibiotika gut behandelt werden.

Bestenfalls schützt man sich vorab schon und beachtet einige, wichtige Dinge:

Abstand halten
Im Unterholz und hohen Vegetationen halten sich die Tierchen besonders gerne auf, aber auch im Wald trifft man viele Zecken. Auch nicht gemähte Weiden und lange Grashalme nutzen sie aus um nach potenziellen Wirten zu suchen. Maeide daher solche Strecken, vor allem wenn es sich um lange Wege handelt.

Richtige Kleidung
Trage geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosen. Wichtig ist auch Socken über die Hosenbeine zu ziehen, da die Tiere sonst gerne hineinkrabbeln. Helle Stoffe ermöglichen es dir zusätzlich die Zecke schnell genug zu entdecken und entfernen, noch bevor sie zustechen kann.

Sprays und Cremen
Insektenabweisende Mittel helfen auch gegen die lästigen Virenüberträger. Sprühe oder Creme deinen Körper mit einem Schutz aus der Apotheke ein und sprühe notfalls mit einem Anti-Gelsen-Spray in deiner näheren Umgebung.

Körper-Check
Es ist wichtig den Körper und auch die Kleidung, nach einem Aufenthalt in der Natur, auf Zecken abzusuchen. Sie sind sehr klein und bevorzugen warme, dünne Hautstellen. Besonders im Kniekehlen, Bauch- und Brustbereich sowie im Schritt sollte gründlich nach Zecken gesucht werden. Kinder sind außerdem am Kopf, Haaransatz und am Nacken besonders gefährdet.

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