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Wien: Hohe Bautätigkeit lässt Mieten sinken

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Die hohe Bautätigkeit in Wien lässt die Mieten sinken, dennoch muss man auch heuer tiefer in die Tasche greifen, wenn man es auf Eigentum abgesehen hat. Das ergeben Daten der Wirtschaftskammer (WKO).

Der Wiener Makler-Obmann Michael Pisecky sagte im Zuge einer Pressekonferenz, dass aufgrund der massiven Bautätigkeit in Wien in den letzten Jahren eine weitgehende Balance von Angebot und Nachfragebevorsteht. Davon sind auch etwas günstigere Wohnungen betroffen.

„Wohnungen bis 600 Euro werden uns zwar nach wie vor aus der Hand gerissen, darüber wird’s aber schon schwieriger.“ Eine Wohnung um 900 Euro sei für nur eine Person meist nicht leistbar, „da braucht es schon zwei, dann geht’s wieder“, berichtet der „Standard“.

Einen nur leichten Anstieg der Nettomieten meldete die WKO vor wenigen Wochen. Der Grund ist ein hohes Angebot im freifinanzierten, nicht preisregulierten Segment.

Wohneigentum teurer

Die Preise für Wohneigentum sind nicht gesunken. Im Schnitt kostete eine Erstbezugswohnung 2.706 Euro pro Quadratmeter, eine gebrauchte 1.695 Euro, über ganz Österreich betrachtet. Gegenüber 2017 hat sich der Preis der gebrauchten Wohnungen im Vorjahr um 4,2 Prozent nach oben bewegt. Bei Reihenhäusern gibt es auch ein Plus. 1.767 wird im Preisspiegel für Reihenhäuser ausgewiesen, für Einfamilienhäuser 1.913 Euro.

In den Landeshauptstädten lagen die Preise für gebrauchte Wohnungen laut WKO zwischen 1.469 (St. Pölten) und 2.980 Euro (Innsbruck). Die Basisdaten stammen aus dem Grundbuch.