97 statt 30 km/h – ein Wiener Lenker raste durch eine Wohnstraße und wurde dabei von der Polizei erwischt.
Am Montag führte die Wiener Polizei in Wien-Landstraße eine gezielte Schwerpunktaktion zur Kontrolle der geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen durch. Im Zuge dieser Maßnahme wurde ein Fahrzeuglenker mit einer massiven Überschreitung des erlaubten Tempos angehalten.
Drastische Folgen
Auf der Leberstraße in Richtung Landstraßer Hauptstraße war der Mann mit 97 km/h unterwegs – in einem Bereich, in dem lediglich 30 km/h zulässig sind. Dem Fahrer drohen nun sowohl der Entzug der Lenkberechtigung als auch die Beschlagnahme seines Fahrzeugs.
Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 40 km/h im Ortsgebiet ist in Österreich nach Abschluss des Strafverfahrens der Lenkberechtigungentzug vorgesehen. Seit 1. März 2024 kann bei einer Überschreitung von mehr als 80 km/h im Ortsgebiet das Fahrzeug beschlagnahmt und in weiterer Folge versteigert werden.
Die Wiener Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit zu den häufigsten Ursachen von Verkehrsunfällen zählt.