Von der Wiener Friseursalon-Meisterin zur Hairstylistin der Superstars: Katarina Nucic erobert die New York Fashion Week und trifft auf die Elite der Modelwelt.
Auf den glamourösen Laufstegen der New York Fashion Week tummeln sich die Größen der Modelwelt wie Gigi Hadid, Naomi Campbell und Suki Waterhouse. Inmitten dieses Modespektakels wird in diesem Jahr auch die Wien-Hairstylistin Katarina Nucic ihr Können unter Beweis stellen. Die 37-Jährige hat sich die Chance erarbeitet, die Haare der Stars für die renommierten Modeschauen zu stylen.
Bei der Vorauswahl in Hannover konnte sie sich gegen 18 Konkurrentinnen durchsetzen und darf nun in die exklusive Welt der Topmodels eintauchen. „Ein Stylist aus Großbritannien hat uns geprüft. Wir mussten Basics wie Haare richtig eindrehen oder Sleek-Buns (eine Hochsteck-Frisur mit streng nach hinten gekämmten Haaren) machen“, blickt die Friseurin auf den Auswahlprozess zurück.
Rasanter Karriereweg
Die bevorstehende Aufgabe bringt enormen Leistungsdruck mit sich, dennoch ist die Wienerin überwältigt von dieser Chance. Erst seit zwölf Monaten arbeitet sie als selbständige Hairstylistin, und schon winkt ihr eine der bedeutendsten Gelegenheiten ihrer beruflichen Laufbahn.
Nach ihrer Friseurausbildung, in der sie seit 2008 tätig ist, legte sie 2024 ihre Meisterprüfung ab – nun kann sie ihr Talent auf internationaler Bühne präsentieren. Am 11. Februar beginnt ihre Reise nach New York. In der Zwischenzeit nutzt sie jede freie Minute zum Üben.
Backstage-Herausforderung
„Vor Ort haben wir pro Model nur zehn Minuten Zeit, da muss alles sitzen“, betont sie. Mit dem Ablauf von Modeschauen ist die Wienerin bereits vertraut, da sie zuvor schon bei der Vienna Fashion Week mitgewirkt hat.
Welche Topmodels unter ihren Händen gestylt werden, erfährt Nucic erst kurz vor den Shows. „Wir arbeiten in Teams und erfahren die Details vor Ort“, erklärt die Hairstylistin. Im Backstage-Bereich geben die Designer präzise Anweisungen zum gewünschten Look der Models.
„Mehrere Friseure arbeiten an einem Model, am Ende muss alles einheitlich sein“, weiß sie.