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Mieterbetrug

Vorsicht bei dieser Post! Falsche Hausverwaltungen räumen Konten leer

Vorsicht bei dieser Post! Falsche Hausverwaltungen räumen Konten leer
(istockphoto: Post)
2 Min. Lesezeit |

Betrüger setzen auf gefälschte Hausverwaltungsschreiben und locken Mieter mit neuen Kontoverbindungen in die Falle. Eine aufmerksame Seniorin durchschaute das Spiel.

Eine neue Betrugsmasche zielt auf Mieter ab, die von falschen Hausverwaltungen kontaktiert werden. Wie das Onlinemagazin „Mimikama“ berichtet, landen gefälschte Schreiben in den Briefkästen, die einen Verwaltungswechsel vortäuschen und Empfänger auffordern, ihre Miete oder Nebenkosten künftig auf ein anderes Bankkonto zu überweisen.

Charakteristisch für diese Täuschung ist die unvermittelte Mitteilung über einen angeblichen Wechsel der Hausverwaltung ohne vorherige Ankündigung. Die Dokumente erwecken zwar einen seriösen Eindruck, enthalten jedoch meist direkte Zahlungsaufforderungen und stammen weder vom rechtmäßigen Verwalter noch vom eigentlichen Vermieter.

Aufgedeckt wurde der Betrugsversuch durch eine 64-jährige Frau aus Oberhausen in Deutschland. Die aufmerksame Seniorin erhielt ein solches Schreiben mit Zahlungsaufforderung, wandte sich jedoch zunächst an ihre tatsächliche Hausverwaltung und schaltete anschließend die Polizei ein, die nun ermittelt.

Schutz vor Betrug

Fachleute mahnen zur äußersten Vorsicht. Betroffene sollten keinesfalls Geld auf das angegebene Konto überweisen, sondern stattdessen die Informationen direkt bei ihrer bekannten Hausverwaltung oder beim Vermieter verifizieren. Bei Zweifeln sollte das Schreiben ignoriert und nicht beantwortet werden.

Derartige Briefbetrügereien treten häufig in Form von offiziell anmutenden Schreiben auf. Sie sollen Empfänger zu raschen Zahlungen verleiten oder persönliche Daten erschleichen. Die Täter verwenden dabei Firmenlogos, bekannte Namen und formelle Ausdrucksweise, um Vertrauen zu erzeugen und Handlungsdruck aufzubauen.

Mögliche Risiken

Die Risiken beschränken sich nicht nur auf finanzielle Einbußen, sondern umfassen auch Identitätsdiebstahl und weitere betrügerische Aktivitäten. Verbraucher sollten daher jede Zahlungsaufforderung genau prüfen und bei Unklarheiten umgehend mit ihren vertrauten Ansprechpartnern Rücksprache halten.

Bei Unklarheiten sollte umgehend mit vertrauten Ansprechpartnern Rücksprache gehalten werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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