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ÖFFENTLICHER VERKEHR

Wiener Linien schließen Fahrgäste ohne Maske aus

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(FOTO: iStock)

Das Tragen von Schutzmasken in den Öffis ist Pflicht und wer sich nicht an die Vorschrift hält, wird künftig von den Wiener Linien selbst ausgeschlossen.

Mit 14. April trat die Regel in Kraft, dass alle Passagiere der Öffis, Masken tragen müssen. Wer sich wehrt und keine aufhat, dem wird künftig die Mitfahrt verweigert, bestätigt Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.
Bislang musste auf die Polizei gewartet werden, um eine Person aussteigen zu lassen, mit der neuen Vorschrift „ können wir nicht-kooperative Gäste auch von der Fahrt ausschließen.“

Aufgrund der baldigen Lockerungen arbeiten die Wiener Linien bereits an einem System, um den öffentlichen Verkehr sicher zu machen. „Spätestens wenn die Schulen wieder aufmachen, gibt es ein Problem. Das ist dann einfach nicht durchführbar. Man hat keinen Meter Abstand, wenn man im Bus oder in der U-Bahn in der Rush-Hour fährt“, erklärt Reinagl. Deswegen sei der MN-Schutz so wichtig und ist bereits beim Entwerter anzulegen.

Dabei wünscht sich die Geschäftsführerin schnellere Informationsübermittlung, um rechtzeitig handeln zu können, denn „manches haben wir erst aus der Pressekonferenz erfahren“. Beim „Wiederhochfahren“ hofft sie auf mehr Transparenz.

Die Wiener Linien begrüßen zudem variable Zeiten beim Schulstart, um eine Rush-Hour zu vermeiden. „Wenn fünf Schulen entlang einer Buslinie um 8 Uhr anfangen, können wir gar nicht so viele Verstärker fahren, dass das halbwegs komfortabel geht. Da würden uns schon Fünf- bis Zehn-Minuten-Abstände helfen, wo man mit dem Schulbeginn reagieren kann. Das fordern wir eh schon lange, aber jetzt ist ein Zeitfenster, wo man dafür vielleicht noch mehr Verständnis bekommt“, so Reinagl.