Wimbledon hält seine Zuschauer auf Trab: Djokovićs Viertelfinale startet später als geplant – London macht die Nacht zum Spielverderber.
Novak Djoković wird sein Wimbledon-Viertelfinale gegen Felix Auger-Aliassime nicht wie ursprünglich geplant um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Angriff nehmen. Der Veranstalter passte den Spielplan in den frühen Morgenstunden kurzfristig an.
Sperrstunde entscheidet
Ausschlaggebend dafür ist die in London geltende Sperrstundenregelung. Das Viertelfinalmatch zwischen Lehečka und Zverev konnte bis 23 Uhr Ortszeit nicht zu Ende gespielt werden und musste unterbrochen werden. Zum Zeitpunkt des Abbruchs am Montagabend führte Jiří Lehečka mit 6:4, 7:5, im dritten Satz stand es 3:3. Die Partie sollte am Dienstag fortgesetzt werden.
Verzögerter Auftritt
Ursprünglich sollten Djoković und Auger-Aliassime im Anschluss an das Damenduell zwischen Jessica Pegula und Coco Gauff auf den Platz treten.
Der Veranstalter entschied nun jedoch, die Fortsetzung der Partie Lehečka gegen Zverev vor dem Match der beiden Herren anzusetzen – womit sich der Beginn des Djoković-Auftritts entsprechend nach hinten verschiebt.