Novak Djokovic kämpft in Wimbledon um Geschichte – und der Auftakt macht deutlich, wie hart der Weg dorthin wird.
Der Serbe brauchte mehr als drei Stunden, ehe er Wu Yibing in die Schranken verwiesen hatte. Mit 6:4, 5:7, 6:4, 6:4 bezwang Novak Djokovic den Chinesen, der in der Weltrangliste auf Position 102 geführt wird, und zog damit bei seiner 21. Teilnahme am Rasenklassiker in Wimbledon in die zweite Runde ein. Dort wartet mit Stefanos Tsitsipas ein Gegner, der dem Serben aus zahlreichen Duellen bestens vertraut ist.
Achter Titel winkt
Für Djokovic ist es mehr als nur ein weiteres Turnier. Der 39-Jährige greift erneut nach seinem achten Wimbledon-Titel – einem Triumph, der ihn mit Roger Federer an der Spitze der Rekordsieger im Männer-Einzel gleichziehen lassen würde. Im vergangenen Jahr war der 24-malige Grand-Slam-Champion nach dem Halbfinal-Aus gegen Jannik Sinner zum ersten Mal seit 2017 ohne Finaleinzug in Wimbledon geblieben.
Anspruchsvolles Wimbledon
Dass der Weg zum Titel kein leichter wird, deutete sich bereits in Runde eins an. Wie zuvor Titelverteidiger Sinner, der sich gegen Djokovics Landsmann Miomir Kecmanovic in einem zermürbenden Fünfsatz-Krimi mit 4:6, 6:3, 6:7 (6:8), 6:2, 6:3 durchsetzte, musste auch Djokovic jeden Punkt erkämpfen.
Wimbledon zeigt sich in dieser Auflage von seiner anspruchsvollen Seite – selbst für die Besten der Welt.