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Schockmoment

Schwere Armverletzung nach Jubel-Sturz: WM-Aus für Henderson

Schwere Armverletzung nach Jubel-Sturz: WM-Aus für Henderson
FOTO: EPA
2 Min. Lesezeit |

Ein Moment der Freude, ein falscher Schritt – und plötzlich liegt Jordan Henderson reglos auf dem Rasen.

Jordan Henderson liegt auf dem Rasen des Aztekenstadions in Mexiko-Stadt, das Gesicht vor Schmerz verzerrt. Spieler und Betreuer der englischen Nationalmannschaft drängen sich um den 36-Jährigen, der Sekunden zuvor noch mit Harry Kane die Qualifikation für das WM-Viertelfinale bejubelt hatte. Beim 3:2-Erfolg gegen Mexiko im Achtelfinale hatten die Three Lions gerade einen packenden Abend erlebt – doch für Henderson endete der Abend abrupt und auf bittere Weise.

Beim Sprung über die Bande rutschte er weg und verletzte sich schwer am Handgelenk. Medienberichten zufolge handelt es sich um einen Bruch, der operiert werden muss. Eine offizielle Diagnose steht noch aus – doch alles deutet darauf hin, dass Hendersons Turnier vorzeitig beendet ist.

Bitterer Jubel-Unfall

Kurz zuvor hatten die englischen Nationalspieler noch ausgelassen mit ihren Fans in der Kurve gefeiert, gemeinsam schmetterten sie „Wonderwall“ in die mexikanische Nacht. Als die Spieler langsam auf den Rasen zurückströmten, bildete sich plötzlich eine dichte Traube aus Betreuern und Mitspielern neben dem Tor – in deren Mitte Henderson, reglos am Boden.

Kapitän Harry Kane versuchte im BBC-Interview unmittelbar nach dem Schlusspfiff noch zu beruhigen. „Jordan ist da gerade hingefallen. Ich glaube, es geht ihm gut. Es ist nur etwas mit seinem Arm“, sagte der Bayern-Stürmer. Auf der anschließenden Pressekonferenz klang Nationaltrainer Thomas Tuchel jedoch deutlich ernster. Er bestätigte, dass Henderson ins Krankenhaus gebracht werden musste, und fand nachdenkliche Worte: „Es ist eine ziemlich schwere Verletzung, und es passt einfach nicht zu diesem Abend, dass Jordan jetzt nicht bei uns ist.“

Tuchels ernste Worte

Sanitäter und Betreuer hatten Henderson zunächst auf dem Spielfeld versorgt, ehe er auf einer Trage in die Katakomben des Aztekenstadions gebracht wurde. Gerüchte über einen Armbruch kursierten schnell. Ein kurioser Unfall überschattet die englischen Feierlichkeiten nach dem Viertelfinaleinzug.

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KO KOSMO-Redaktion
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