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Polizeieinsatz

Wochenlang an Bett gefesselt: Verletzte Frau befreit

Wochenlang an Bett gefesselt: Verletzte Frau befreit
(FOTO: iStock/O Kemppainen)
2 Min. Lesezeit |

Ein besonders schockierender Fall hat Spanien in Aufruhr versetzt. In Salamanca, einer Stadt im Westen des Landes, haben Sicherheitskräfte am Samstag eine junge Frau aus ihrer misslichen Lage befreit.

Sie war ein Monat lang in ihrem eigenen Haus gefangen gehalten worden. Der Verdacht richtet sich gegen ihren Lebensgefährten, einen 29-jährigen Mann, der dabei die Unterstützung seiner Mutter gehabt haben soll.

Alarmierende Geräusche

Der Vorfall kam ans Tageslicht, als aufmerksame Nachbarn verdächtige Geräusche und Hilfeschreie aus der Wohnung der jungen Frau hörten und sofort die Behörden alarmierten. Trotz der Behauptung der Mutter des mutmaßlichen Täters, dass sie allein in der Wohnung sei, führten die Gesetzeshüter eine gründliche Durchsuchung durch. Auf dem Dachboden der Wohnung machten sie dann die erschütternde Entdeckung: das Opfer, an Händen und Füßen ans Bett gefesselt.

Befreiung aus der misslichen Lage

Die Polizei von Salamanca berichtet, dass sie die junge Frau am Samstag aus ihrer Gefangenschaft befreit hat. Mutter und Sohn wurden anschließend verhaftet. Ein zuständiges Gericht hat bereits Untersuchungshaft für beide Verdächtigen angeordnet. Dem 29-jährigen Mann werden Freiheitsberaubung und Misshandlung im familiären Umfeld vorgeworfen, während seine Mutter wegen Verschleierungsabsicht angeklagt ist.

Leidensgeschichte des Opfers

Das befreite Opfer wies zahlreiche Verletzungen auf, insbesondere an den Hand- und Fußgelenken, im Gesicht sowie an den Armen, wie die Polizeibehörde meldet. Die junge Frau gab an, von ihrem Partner gefesselt und etwa einen Monat lang am Verlassen des Zimmers gehindert worden zu sein. Während dieser Zeit wurde sie mehrfach von ihm geschlagen und musste ihre Notdurft in einen Eimer verrichten.

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Konsequenzen und rechtliche Schritte

Die Behörden haben bereits rechtliche Schritte gegen den 29-jährigen Mann und seine Mutter eingeleitet. Diese schockierende Entdeckung hat in ganz Spanien zu einer intensiven Diskussion über häusliche Gewalt und den Schutz der Opfer geführt. Die Ermittlungen in diesem Fall sind noch nicht abgeschlossen.

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KO KOSMO-Redaktion
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