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Wozu die „Ausländerdebatte“, wenn wir alle Migranten sind?

Wozu die Flüchtlingsdebatte
(FOTO: iStock Photo)

Die Ausländerdebatte reißt bereits seit Jahren einfach nicht ab. Davon haben jetzt auch Archäologen genug und starten eine Gegenkampagne.

Völkerwanderungen gibt es bereits seit dem Anfang der Menschheitsgeschichte. Seit rund zwei Millionen Jahren zieht der Mensch durch die Welt, daher können wir von keiner neuen Krise sprechen.

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Wien ist und bleibt eine Zuwandererstadt. Wie sich die auf die Zusammensetzung der Stadtbevölkerung auswirkt und wo die meisten Migranten leben und woher sie kommen, findet ihr hier:

Wie die Expertin Bärbel Auffermann, vom Neanderthal-Museums in Mettmann in Deutschland erklärt, trage jeder Westeuropäer auch das Erbgut früherer Bauern aus dem heutigen Anatoliens und dem Nahen Osten sowie aus den östlichen Steppengebieten in sich.

„Die Deutschen, die hier gewachsen sind, gibt es genauso wenig wie die deutsche Kartoffel“, sagt Auffermann. Dies lässt sich selbstverständlich auch auf alle anderen Europäer ummünzen.

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„Wir sind alle Afrikaner“, so Auffermann in deren Museum derzeit eine Ausstellung über aktuelle Forschungsergebnisse über Ur- und Steinzeitmenschen zu sehen ist.