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Haftstrafe

Zu langsam am Zebrastreifen: Autofahrer schlägt 67-Jährigen brutal nieder

Zu langsam am Zebrastreifen: Autofahrer schlägt 67-Jährigen brutal nieder
FOTO: iStock/Oleg Elkov/AlexRaths
2 Min. Lesezeit |

Aus einer Ungeduld am Zebrastreifen wurde blinde Wut: Ein 30-Jähriger verfolgte einen Senior bis in eine Bäckerei und griff ihn dort brutal an.

Ein 30-jähriger Autofahrer wurde am Landesgericht Steyr zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Der Vorfall, der sich im März ereignete, nahm seinen Anfang an einem Zebrastreifen in der Arbeiterstraße in Steyr. Der Verurteilte hatte sich über einen 67-jährigen Fußgänger geärgert, dem er vorwarf, die Fahrbahn zu langsam zu überqueren.

Brutale Eskalation

Nach verbalen Beleidigungen parkte der Mann sein Fahrzeug und verfolgte den Senioren bis in ein nahegelegenes Bäckereigeschäft. Dort eskalierte die Situation vollends: Der Täter attackierte sein Opfer zunächst mit bloßen Händen und griff anschließend zu einem Barhocker, mit dem er auf den 67-Jährigen einschlug.

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Der Angreifer flüchtete kurzzeitig vom Tatort, konnte jedoch von Polizeibeamten gefasst werden. Der 67-Jährige erlitt durch die Attacke schwere Verletzungen und musste im Klinikum Steyr behandelt werden. Nach der ambulanten Versorgung konnte das Opfer das Krankenhaus wieder verlassen.

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Das Gericht wertete die Tat als absichtliche schwere Körperverletzung. Gegen den 30-jährigen Täter wurde unmittelbar nach der Festnahme Untersuchungshaft verhängt. Während der Angeklagte das Urteil akzeptierte, gab die Staatsanwaltschaft keine Stellungnahme ab.

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Somit ist die Entscheidung des Gerichts noch nicht rechtskräftig.

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KO KOSMO-Redaktion
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