Zwei Jahre blanker Horror: Ehepaar folterte und vergewaltigte kranke Frau (28)

SERBIEN

Zwei Jahre blanker Horror: Ehepaar folterte und vergewaltigte kranke Frau (28)

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Obrenovac-vergewaltigung
(FOTO: Dušan Milenković / RAS Srbija)

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Gegen Mileva M. und ihren Partner Nenad P. wurde Anklage wegen Menschenhandels erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, eine kranke junge Frau bestialisch gefoltert zu haben.

Vor einem Belgrader Gericht wird derzeit der Fall von Jelena V. (28) verhandelt. Die Frau soll zwei Jahre in der Nähe von Obrenovac (Serbien) von den beiden Angeklagten misshandelt und gefoltert worden sein.

Der Fall gelang vergangenen Oktober in die Medien, als die Polizei erste Informationen erhielt, dass sich im Haus von Mileva M. und Nenad P. grausame Szenen abspielen sollen. Der Gesundheitszustand der jungen Frau war so schlecht, dass sogar den erfahrensten Polizisten eine Gänsehaut über den Rücken lief.

Mit Besen vergewaltigt und gezwungen, Fäkalien zu essen
„Jelena V. erzählte, dass sie bei ihren Peinigern unterkam, nachdem sie aus ihrem Elternhaus geflohen war. Dort soll sie ebenfalls misshandelt worden sein. Die ersten paar Monate sei zwischen Jelena und dem Ehepaar alles gut verlaufen, dann soll jedoch Milevas Eifersucht überhandgenommen haben. M. hat daraufhin Jelena sowohl psychisch als auch physisch misshandelt. Dieser Folter schloss sich auch Nenad an“, erzählte ein Informant gegenüber dem serbischen Medium „Kurir“.

Das Ehepaar soll sein Opfer nicht nur geschlagen, sondern auch die Nägel gezogen und sie gezwungen haben, Fäkalien zu essen. Mileva M. soll sie sogar mit einem Besen sexuell missbraucht haben. Diese Misshandlungen sollen vor den Augen der Kinder von Mileva M. und Nenad P. stattgefunden haben.

Freier ins Haus geladen
Nachdem die Ermittlungen weiter vorangeschritten waren, stellte sich heraus, dass Jelena V. an Krebs leide. Jelena V. schilderte ihre Horrorgeschichte wie folgt:

„Sie haben mich so extrem gequält, dass ich sie darum bat, mich zu töten. Einmal habe ich versucht, die Flucht zu eigreifen, hatte jedoch Angst, dass sie mich erwischen könnten. Sie haben auch Männer ins Haus gebracht, die gegen Geld Sex mit mir hatten. Außerdem haben sie mich dazu gezwungen, betteln zu gehen“, wird das Opfer in serbischen Medien zitiert.

Angeklagte schweigen
Nach der Verhaftung schwieg das Ehepaar zu allen Vorwürfen. Mitte März wurde ihre Untersuchungshaft verlängert. Nun müssen sich Mileva M. und Nenad P. wegen Menschenhandels vor Gericht verantworten. Laut serbischen Gesetzes ist eine Höchststrafe von bis zu 15 Jahren vorgesehen.

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