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Zwölf-Stunden-Tag: Kurz gegen weitere Verhandlungen bei Arbeitszeitgesetz

Bundeskanzler Kurz sei es wichtig mit "Falschinformationen" hinsichtlich des Arbeitszeitgesetzes aufzuräumen. (Foto: Facebook/Sebastian Kurz)

Bundeskanzler Sebastian Kurz sieht bei der Arbeitszeitflexibilisierung keine Notwendigkeit für weitere Verhandlungen. Laut Kurz sei das Gesetz „ein gutes“.

Am Wochenende haben rund 100.000 Menschen, bei der vom ÖGB organisierten Demonstration, gegen die Ausweitung der Höchstarbeitszeit am Samstag teilgenommen. In Wien sind heute bei den ÖBB Betriebsversammlungen über die Auswirkungen des geplanten Arbeitszeitgesetzes abgehalten worden. Deshalb ist mit Verzögerungen im Zugverkehr ist bis in den Nachmittag hinein zu rechnen.

Die Proteste scheinen den Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) nicht zu stören. Laut „Presse“ sieht Kurz keine Notwendigkeit weitere Verhandlungen zu führen. So sei das Gesetz „ein gutes“.

Kurz erklärte im Ö1-Morgenjournal, dass es wichtig sei „Falschinformationen“ auszuräumen und Ängste, die geschürt worden seien, zu nehmen. Auch künftig soll die Normalarbeitszeit bei 40 Stunden bleiben. Es werde keine 60-Stunden-Woche eingeführt. Diese Woche soll eine Entscheidung bei der Parlamentssitzung fallen.