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17. Mai – Internationaler Tag gegen Homophobie

17. Mai – Internationaler Tag gegen Homophobie (FOTO: iStock)

Der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (IDAHOBIT) ist ein jährlicher Meilenstein, um die Aufmerksamkeit von Entscheidungsträgern, Medien, der Öffentlichkeit, Meinungsführern und lokalen Behörden auf die Gewalt und Diskriminierung zu lenken, die LGBTQ+-Personen weltweit erfahren.

Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität offiziell von ihrer Liste der Krankheiten und psychischen Störungen. Daher wird dieses Datum, der 17. Mai, als Internationaler Tag gegen Homophobie, Lesbophobie, Biphobie und Transphobie – IDAHOBIT – ausgewählt. An diesem Tag werden die Vielfalt und der Kampf für die Gleichberechtigung von LGBTIQ-Personen auf der ganzen Welt gefeiert.

Der Tag wird mittlerweile in mehr als 130 Ländern gefeiert und vereint Millionen von Menschen zur Unterstützung der Anerkennung der Menschenrechte für alle, unabhängig von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität oder -ausdruck.

Homophobe Zwischenfälle in einigen EU-Mitgliedsstaaten haben jedoch leider gezeigt, dass die Grundrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBTs) systematisch verletzt werden. Sie haben auch gezeigt, dass Ungerechtigkeiten dieser Art oft von genau jenen Behörden geduldet oder aktiv gefördert werden, deren Aufgabe es ist, ihre Bürger vor allen Formen der Diskriminierung zu schützen.

IKEA-Südosteuropa setzt sich für die Gleichberechtigung ein
Anlässlich des diesjährigen IDAHOBIT startet IKEA Kroatien die Kampagne „Liebe ist immer willkommen“ („Ljubav je uvijek dobrodošla“), um sich für Solidarität, Gleichberechtigung und Inklusion für alle LGBT+-Menschen einzusetzen.

Das Unternehmen führte eine gründliche Umfrage unter der jüngeren LGBT+-Bevölkerung in vier Hauptstädten von IKEA Südosteuropa – Bukarest, Zagreb, Belgrad und Ljubljana – durch und stellte fest, dass sich die überwiegende Mehrheit von ihnen seitens ihrer Haushaltsmitglieder nicht vollständig akzeptiert fühlt, nachdem sie ihre sexuellen Vorlieben gegenüber Familien offengelegt hat. In bis zu 60 Prozent der Fälle sind sie mit verschiedenen Erscheinungsformen der Nichtakzeptanz konfrontiert, meist subtilen, nonverbalen Zeichen, wie z. B. der Scham der Haushaltsmitglieder. Das fällt ihnen schwieriger als mit verbaler oder körperlicher Aggression umzugehen.

„Wir bei IKEA glauben, dass jeder das Recht auf einen Ort hat, den er sein Zuhause nennen kann – es ist mehr als nur vier Wände oder ein Dach über dem Kopf. Es ist auch ein Ort der Geborgenheit, Zugehörigkeit und Akzeptanz. Viele LGBT+-Menschen haben im eigenen Haushalt keine solche Erfahrung und fühlen sich oft diskriminiert und ausgegrenzt. Als Teil unserer Vision, den Alltag für so viele Menschen wie möglich zu verbessern, fühlen wir uns verpflichtet und privilegiert, für eine gerechtere und gleichberechtigtere Gesellschaft einzutreten und zu positiven Veränderungen beizutragen“, sagte Nikolaos Migkianis, Marktdirektor von IKEA Kroatien.

2022 könnte das Jahr sein, in dem Serbien als 30. Staat in Europa gleichgeschlechtliche Paare anerkennt. Außerdem wird Belgrad heuer die erste Balkanstadt sein, in der die Europride stattfindet.

Quellen und Links:
jutarnji.hr

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