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Drogenfund

2,7 Tonnen – Größter Kokain-Fund der Geschichte

2,7 Tonnen – Größter Kokain-Fund der Geschichte
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Versteckt in Schiffscontainern, tief unter der Erde: Ein Fund in Sydney schreibt australische Kriminalgeschichte.

In einem Vorort im Westen Sydneys haben australische Ermittler den größten Kokainfund in der Geschichte des Landes gemacht. Im Stadtteil Londonderry stieß die Polizei in geheimen unterirdischen Bunkern auf 2,7 Tonnen der Droge – ein Straßenwert von rund 500 Millionen Euro. Nach Behördenangaben hätte die sichergestellte Menge für etwa drei Millionen einzelne Deals gereicht.

Versteckt war das Kokain in Kunststoffbehältern, die in doppelten Böden von Schiffscontainern auf dem betreffenden Grundstück eingebaut waren. Den Erkenntnissen der Behörden zufolge erreichte die Ladung zunächst die Küste des nordöstlichen Bundesstaates Queensland, bevor sie im Auftrag einer organisierten kriminellen Vereinigung nach Sydney weitertransportiert wurde. Australien gilt international als besonders attraktiver Zielmarkt für Drogenschmuggler, da die Kokainpreise dort im weltweiten Vergleich außergewöhnlich hoch sind. Nach aktuellen Erhebungen liegen die medianen Straßenverkaufspreise für Kokain in Australien bei rund 300 bis 350 Australischen Dollar pro Gramm und damit deutlich über den international üblichen Preisen von etwa 50 bis 150 US-Dollar pro Gramm in Nordamerika und Europa.

Umfangreiche Ermittlungen

Dem Fund gingen umfangreiche Ermittlungen gegen ein internationales Drogennetzwerk voraus. Zusammen mit bereits früher beschlagnahmten 178 Kilogramm Kokain und 142 Kilogramm Methamphetamin wurden im Rahmen dieser Ermittlungen insgesamt mehr als drei Tonnen Suchtmittel aus dem Verkehr gezogen.

Zwei Männer im Alter von 21 und 25 Jahren versuchten laut Polizei zu fliehen, konnten jedoch von Beamten gestellt und festgenommen werden. Ihnen wird vorgeworfen, im Besitz einer kommerziellen Menge illegal eingeführter Drogen gewesen zu sein – bei einer Verurteilung droht ihnen lebenslange Haft.

Im Zuge der seit Mai laufenden Ermittlungen waren zuvor bereits sechs weitere Verdächtige festgenommen worden.

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KO KOSMO-Redaktion
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