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Zollfahndung

Hunderte Kilo Drogen: Zahlreiche Festnahmen am Flughafen Wien

Hunderte Kilo Drogen: Zahlreiche Festnahmen am Flughafen Wien
FOTO: EPA/CHRISTIAN BRUNA
2 Min. Lesezeit |

Hunderte Kilo Drogen, dutzende Festnahmen – am Flughafen Wien-Schwechat läuft ein stiller Krieg gegen den Schmuggel auf Hochtouren.

Der Flughafen Wien-Schwechat ist und bleibt ein zentraler Schauplatz im internationalen Kampf gegen den Drogenhandel. Die Polizei setzt dabei auf eine enge Kooperation mit den Zollbehörden und dem Flughafenbetreiber. Zusätzlich kommen speziell ausgebildete Suchtmittelspürhunde zum Einsatz, die bei der Kontrolle von Gepäck, Fracht und Reisenden helfen.

Vorjahresbilanz

Die Behörden werten die Sicherstellungszahlen als Beleg für die Bedeutung des Standorts als internationales Drehkreuz – und als Zeichen dafür, dass der Versuch, Suchtmittel auf dem Luftweg nach oder durch Österreich zu bringen, unvermindert anhält. Allein im Vorjahr stellten die Ermittlerinnen und Ermittler des Stadtpolizeikommandos Schwechat laut Landespolizeidirektion Niederösterreich insgesamt mehr als 650 Kilogramm Cannabisprodukte sowie mehrere Kilogramm anderer Drogen sicher. Im Detail handelte es sich um 626 Kilogramm Cannabiskraut, 15 Kilogramm Cannabisharz, sieben Kilogramm Heroin sowie 4,1 Kilogramm Kokain.

Im Zuge der Ermittlungen wurden 102 Personen festgenommen, 93 von ihnen wurden in eine Justizanstalt eingeliefert.

Aktuelle Aufgriffe

Auch im laufenden Jahr verzeichnen die Behörden bereits eine beträchtliche Anzahl an Aufgriffen. Bislang wurden knapp 400 Kilogramm Cannabiskraut, 8,8 Kilogramm Heroin, zwei Kilogramm Kokain sowie 151 Kilogramm Kathpflanzen (Khat, eine psychoaktive Pflanze) beschlagnahmt. Khat enthält die Wirkstoffe Cathinon und Cathin; die EU-Drogenagentur ordnet beide als Stimulanzien des zentralen Nervensystems ein. In Österreich unterliegt Khat dem Suchtmittelgesetz. 46 Personen wurden festgenommen, 40 davon befinden sich in Untersuchungshaft.

„Das Stadtpolizeikommando Schwechat wird auch weiterhin gemeinsam mit seinen Partnern und den eingesetzten Suchtmittelspürhunden entschlossen gegen die grenzüberschreitende Suchtmittelkriminalität vorgehen,“ so Landespolizeidirektor Franz Popp.

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KO KOSMO-Redaktion
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