Am Staatsfeiertag kam es im 15. Wiener Bezirk zu einem blutigen Zwischenfall. Gegen 17.05 Uhr entbrannte in der Hackengasse ein handfester Streit, der in einer Schussabgabe gipfelte. Ein 33-jähriger Mann erlitt dabei schwere Verletzungen am Oberkörper und Hals. Die Berufsrettung Wien leistete umgehend Erste Hilfe und transportierte das Opfer in kritischer Verfassung ins Krankenhaus, wo er glücklicherweise inzwischen stabilisiert werden konnte.

Ermittler konnten rekonstruieren, dass es sich bei der Auseinandersetzung um ein geplantes Geschäft handelte. Im Mittelpunkt standen mutmaßliche Drogentransaktionen zwischen zwei rivalisierenden Gruppen, die jeweils aus drei Männern bestanden. Unter den Beteiligten befanden sich zwei Bekannte des Schussopfers, ein 19-Jähriger und ein 18-Jähriger. Die Situation, die zunächst als Vereinbarung gedacht war, eskalierte unerwartet schnell.
Illegale Pistole
Es wurde bekannt, dass der 33-Jährige eine illegale Waffe bei sich trug und diese im Zuge des Konflikts zog. Die genauen Umstände, unter denen die Schüsse fielen und wer die Waffe abfeuerte, sind noch unklar und Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen. Nachdem der Mann angeschossen wurde, griffen die bislang unbekannten Tatverdächtigen die drei Männer an und ergriffen die Flucht. Trotz sofortiger Fahndung konnten sie nicht gefasst werden.
Im Anschluss an den dramatischen Vorfall soll der 19-Jährige, der ebenfalls Verletzungen im Gesichtsbereich erlitt, die Schusswaffe in einem nahegelegenen Mülleimer entsorgt haben. Die Polizei konnte die Waffe finden und als Beweismittel sicherstellen. Bei dem 18-jährigen Begleiter wurde eine kleine Menge Suchtgift gefunden, die ebenfalls beschlagnahmt wurde.
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Opfer außer Gefahr
Eine Befragung des schwer verletzten Opfers steht noch aus, und die Polizei arbeitet mit Hochdruck an der Aufklärung des Falls. Die Öffentlichkeit wird um Mithilfe gebeten, sollte jemand relevante Beobachtungen gemacht haben. Die intensiven Ermittlungen sollen Licht in diese blutige Auseinandersetzung bringen und zur Ergreifung der Flüchtigen führen.
