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Fluggeldbuße

Disziplin oder Strafe: Türkische Flughäfen führen Blitz-Bußgeld ein

Disziplin oder Strafe: Türkische Flughäfen führen Blitz-Bußgeld ein
(Foto: Pexels)
2 Min. Lesezeit |

Aufspringen beim Aufsetzen des Flugzeugs wird in der Türkei jetzt teuer. Die Behörden greifen durch und lassen sich die Ungeduld von Passagieren bezahlen.

Wer kennt es nicht: Kaum setzt das Flugzeug auf der Landebahn auf, schnallen sich die ersten Passagiere bereits ab und springen von ihren Sitzen, um an ihr Gepäck zu kommen. In der Türkei wird dieses Verhalten nun teuer. Die türkische Zivilluftfahrtbehörde hat Anfang des Monats neue Regelungen eingeführt, die ungeduldige Fluggäste zur Kasse bitten.

Auslöser für die Maßnahme war laut Behördenangaben ein „erheblicher Anstieg“ von Vorfällen, bei denen Passagiere noch vor dem Andocken am Gate aufstehen und nach ihrem Gepäck in den Gepäckfächern greifen. Zahlreiche Beschwerden anderer Reisender hätten die Behörde zum Handeln veranlasst.

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Neue Durchsagen

Die neuen Vorschriften verpflichten alle kommerziellen Fluggesellschaften, während des Fluges entsprechende Durchsagen zu machen. Passagiere müssen ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass sie angeschnallt bleiben und weder aufstehen noch die Gepäckfächer öffnen dürfen, solange das Anschnallzeichen leuchtet. Wer sich nicht daran hält, wird den Behörden gemeldet und muss mit Konsequenzen rechnen.

Konkrete Strafen

Turkish Airlines hat seine Landungshinweise bereits angepasst. Die nationale Fluggesellschaft informiert ihre Passagiere nun, dass Verstöße über einen „Bericht über störende Passagiere“ an die Generaldirektion für Zivilluftfahrt weitergeleitet werden. Türkische Medien berichten, dass die Strafen bei etwa 70 US-Dollar liegen sollen, obwohl die offiziellen Richtlinien keinen konkreten Betrag nennen.

Die Türkei, die jährlich von Dutzenden Millionen Touristen besucht wird, hofft mit dieser Maßnahme auf mehr Disziplin und Sicherheit an Bord ihrer Flugzeuge.

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KO KOSMO-Redaktion
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