Eine entlaufene Kuh sorgte am Donnerstagvormittag für einen außergewöhnlichen Einsatz im Tiroler Zillertal. Das Tier hatte sich in Stumm durch die Umzäunung einer Weide gekämpft und war anschließend in den Ziller geraten.
Tier in Not
Gegen 10:10 Uhr ging bei der Polizeiinspektion Ried im Zillertal die Meldung ein, dass sich in Uderns eine Kuh im Fluss befinde.
Gescheiterte Rettung
Die alarmierten Einsatzkräfte der Wasserrettung sowie der Feuerwehren aus Ried und Uderns versuchten, das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien. Doch alle Rettungsbemühungen scheiterten an der Aggressivität des verängstigten Rindes.
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Als keine andere Option mehr blieb, musste ein herbeigerufener Jäger das Tier erschießen.
Seltener Vorfall im Zillertal
Laut Polizei handelt es sich hierbei um einen außergewöhnlichen Einsatz. Vorfälle dieser Art, bei denen Weidetiere in den Ziller geraten, sind im Zillertal äußerst selten. Die Sicherheit von Weidevieh wird in der Region durch Einzäunungen gewährleistet, die normalerweise ein Entlaufen der Tiere verhindern sollen.
In diesem Fall gelang es der Kuh jedoch, die Umzäunung zu durchbrechen, bevor sie in den Fluss geriet. Trotz mehrerer Rettungsversuche konnte das aggressive Tier nicht aus seiner misslichen Lage befreit werden, was letztlich zum Einsatz des Jägers führte.
📍 Ort des Geschehens