Ein Scooter, ein Hund und eine Leine: In Fischamend stürzten eine Schwangere und ihr Kleinkind. Der Verursacher verschwand mit einer fragwürdigen Ausrede.
Nach einem Vorfall mit einem Scooter in Fischamend im niederösterreichischen Bezirk Bruck an der Leitha bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. Bei dem Unfall kamen eine schwangere 25-Jährige und ihr zweijähriges Kind zu Fall. Laut Polizeibericht setzte der Rollerfahrer seine Fahrt fort, ohne den Verletzten zu helfen.
Die Frau hat mittlerweile Anzeige erstattet. Der ungefähr 40 Jahre alte Mann soll sich nach dem Vorfall mit der Begründung entfernt haben, er müsse einen Zug erreichen. Den Schilderungen zufolge wurde der Scooter von einem angeleinten Hund gezogen und passierte Mutter und Kind so dicht, dass beide von der Leine erfasst wurden und stürzten.
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Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am Montagnachmittag auf einem Parkplatz in der Bahnhofstraße. Die Frau und ihr Kind wurden durch den Sturz verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden.
Rechtliche Konsequenzen bei Fahrerflucht
In Österreich gilt das Entfernen vom Unfallort ohne Hilfeleistung als Fahrerflucht und ist strafbar – auch bei E-Scootern. Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) müssen Unfallbeteiligte anhalten, Hilfe leisten und am Unfallort bleiben, bis die notwendigen Feststellungen getroffen wurden. Bei Personenschaden drohen Geldstrafen bis zu 2.180 Euro oder eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Wochen.
Zeugenaufruf
Für die medizinische Versorgung der Verletzten war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.
Die Polizeiinspektion Fischamend ruft Augenzeugen des Unfalls auf, sich unter der Telefonnummer 059133-3222 zu melden.
📍 Ort des Geschehens