Blutige Attacke im Herzen Wiens: Auf dem Reumannplatz sticht ein Unbekannter zu und verletzt sein Opfer schwer. Der Täter entkommt unerkannt.
Erneut kam es in einer Wiener Waffenverbotszone zu einer schweren Gewalttat. Am Montagnachmittag wurde auf dem Reumannplatz in Wien-Favoriten ein Mann durch einen Messerstich schwer verletzt. Der Angreifer konnte nach der Auseinandersetzung unerkannt flüchten.
Der Vorfall ereignete sich kurz vor 14.00 Uhr. Das 35-jährige Opfer erhielt nach dem Angriff eine notfallmedizinische Erstversorgung durch die Berufsrettung Wien und wurde anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Vom Täter fehlt bislang jede Spur.
📍 Ort des Geschehens
Der Tatort wurde nach dem Angriff weiträumig abgesperrt, während die Spurensicherung ihre Arbeit aufnahm. Die genauen Umstände der Tat sind derzeit noch ungeklärt. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, aufgenommen.
⇢ Mann sticht 31-Jährigen mit Messer in den Kopf
Weitere Gewalttat
Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Gewalttaten ein. Erst einen Tag zuvor, am Sonntagabend gegen 22.00 Uhr, wurden in der Nähe des Pratersterns in Wien-Leopoldstadt zwei Männer Opfer eines Angriffs durch mehrere Jugendliche.
⇢ Trotz Waffenverbot: Messer-Duo sticht am Praterstern zu
Ein 24-Jähriger trug Schnittverletzungen durch ein Messer davon, während ein 25-Jähriger Rissquetschwunden am Kopf erlitt. Die Wiener Polizei konnte zwei der insgesamt vier Tatverdächtigen – 16 und 18 Jahre alt – in unmittelbarer Nähe des Tatorts festnehmen.
Ein dritter Verdächtiger konnte namentlich identifiziert werden, der vierte befindet sich weiterhin auf der Flucht.
⇢ Messerattacke und Polizei-Prügelei: Blaue fordern „Festung Österreich“
Auch bei diesem Vorfall sind die Hintergründe noch unklar. Am Praterstern gilt seit 2019 ein Waffenverbot.