Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Unglück

Selfie-Drama: Mutter stürzt vor Augen ihres Sohnes in den Tod

Selfie-Drama: Mutter stürzt vor Augen ihres Sohnes in den Tod
Symbolbild FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Eine erfahrene russische Bungee-Springerin kam auf tragische Weise ums Leben, als sie nach einem Sprung auf der Plattform eines 88 Meter hohen Schornsteins ein Selfie machen wollte. Elizaveta Guscina, von Freunden Liza genannt, verlor dabei das Gleichgewicht und stürzte vor den Augen ihres Sohnes in die Tiefe. Die Sportlerin hinterlässt neben ihrem Sohn auch eine kleine Tochter.

Die 44-jährige Mutter war seit fünf Jahren begeisterte Anhängerin des Extremsports und nutzte regelmäßig den Schornstein eines nicht mehr betriebenen Kraftwerks nahe Sankt Petersburg für ihre Sprünge. Am vergangenen Sonntag wollte sie gemeinsam mit anderen Mitgliedern ihres Bungee-Clubs „23Blocks“ ihren Geburtstag feiern. Nach einem erfolgreichen Sprung begab sich Guscina gegen 16 Uhr erneut auf die Plattform, um ein Foto von sich zu machen.

Tragischer Unfall

In diesem Moment kam es zu dem verhängnisvollen Unglück – sie verlor den Halt und stürzte in den Tod. Die Vereinskollegen zeigten sich erschüttert: „Das gesamte Team trauert um diesen Verlust. Das ist eine große Tragödie für uns.“ Der Club „23Blocks“, dem Liza seit Jahren angehörte, organisiert seit 13 Jahren Sprünge auch für Nicht-Mitglieder.

⇢ Mann stürzt von Balkon und stirbt!

Sohn als Zeuge

Die Verunglückte galt als besonders routiniert und verfügte über eigene Ausrüstung. Besonders erschütternd ist, dass der 22-jährige Sohn Nikita, selbst aktiver Bungee-Springer, den tödlichen Sturz seiner Mutter mit ansehen musste.

Behörden prüfen Sicherheitsvorschriften

Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Unfallhergang zu klären. Insbesondere wird untersucht, ob die Organisation des Sprungs und die Nutzung des stillgelegten Schornsteins als Sprungplattform den geltenden Bestimmungen entsprachen und ob die Sicherheitsmaßnahmen ausreichend waren. Der Bungee-Club „23Blocks“ gilt in der Szene als etablierter Anbieter von Extremsport-Events in der Region Sankt Petersburg und bestätigte den Unfall.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen