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Schmuggelware

Hunderte Packungen Potenzmittel: Grenzpolizei stoppt Serben

Hunderte Packungen Potenzmittel: Grenzpolizei stoppt Serben
FOTO: EPA/CLEMENS BILAN
2 Min. Lesezeit |

Statt Zigaretten oder Alkohol entdeckten bayerische Grenzpolizisten bei einem Serben eine ganz andere Schmuggelware – hunderte Packungen illegaler Potenzmittel.

Bei einer Routinekontrolle in Piding entdeckte die bayerische Grenzpolizei am vergangenen Donnerstag ein ungewöhnliches Schmuggelgut. Ein 42-jähriger serbischer Staatsangehöriger führte in seinem Fahrzeug eine beträchtliche Menge verbotener Potenzmittel mit sich.

📍 Ort des Geschehens

Die Beamten stießen während der Durchsuchung des Wagens auf zahlreiche Kartons, die mehrere hundert Packungen eines nicht zugelassenen potenzfördernden Präparats enthielten. Der Vorfall zog eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz nach sich.

Reise unterbrochen

Die Überraschung war den Polizisten deutlich anzumerken, als sie den Serben auf seiner Reise nach Belgien anhielten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann seine Fahrt fortsetzen.

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Allerdings ohne die beschlagnahmten Medikamente.

Erhebliche Strafen drohen

Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz werden in Deutschland nicht auf die leichte Schulter genommen. Für die illegale Einfuhr und den Besitz nicht zugelassener Potenzmittel droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Bei gewerbsmäßigem Handel oder wenn die Gesundheit vieler Menschen gefährdet wird, kann das Strafmaß sogar auf bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe steigen.

Die beschlagnahmten Präparate bergen erhebliche Gesundheitsrisiken für Endverbraucher. Illegale Potenzmittel entsprechen häufig nicht den pharmazeutischen Standards, sind falsch dosiert oder mit gefährlichen Zusatzstoffen versetzt. Die Einnahme solcher Medikamente kann zu schweren Nebenwirkungen wie Herz-Kreislauf-Problemen, allergischen Reaktionen oder Organschäden führen.

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KO KOSMO-Redaktion
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