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Homophobe Gewalt

Erst Schläge, dann Tritte: Frauen nach Kuss in Öffis brutal attackiert

Erst Schläge, dann Tritte: Frauen nach Kuss in Öffis brutal attackiert
FOTO: iStock/Vanessa Nunes
2 Min. Lesezeit |

Nach einem Kuss in der Bremer Straßenbahn wurden zwei junge Frauen brutal attackiert. Der Täter schlug zu, als eine der beiden bewusstlos wurde, trat er weiter auf sie ein.

In Bremen kam es zu einem brutalen Angriff auf zwei junge Frauen, nachdem diese sich in einer Straßenbahn geküsst hatten. Der Vorfall, der sich am Freitagabend ereignete, wird von den Behörden als mutmaßlich homophob motivierte Gewalttat eingestuft.

Die beiden Frauen im Alter von 18 und 19 Jahren wurden Opfer eines 25-jährigen Mannes, der zunächst mit verbalen Beleidigungen auf ihre Zuneigungsbekundung reagierte. Wie die Bremer Polizei am Samstag mitteilte, entwickelte sich daraus ein Wortgefecht. Die Situation eskalierte, als der Angreifer unvermittelt zuschlug und beiden Frauen mit der Faust ins Gesicht traf.

Schwerwiegende Folgen

Die Attacke hatte schwerwiegende Folgen: Die 18-Jährige verlor das Bewusstsein und stürzte zu Boden. Selbst dann setzte der Täter seine Aggression fort und trat der bewusstlosen Frau in den Bauch. Beide Opfer mussten anschließend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

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Die Polizei konnte den Angreifer festnehmen. Der Fall wird nun von der Kriminalpolizei und dem für Hasskriminalität zuständigen Staatsschutz untersucht.

Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

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KO KOSMO-Redaktion
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