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Kulturdiplomatie

Österreich übergibt an Bosnien: Kulturtausch mit Symbolkraft

Österreich übergibt an Bosnien: Kulturtausch mit Symbolkraft
Foto: iStock, epa/Andrea Merola
2 Min. Lesezeit |

Ein symbolträchtiger Kulturaustausch nimmt Form an: Österreich überlässt seinen Biennale-Pavillon 2027 Bosnien-Herzegowina und setzt mit dem Holiday Inn in Sarajevo ein starkes Zeichen.

Österreich stellt seinen Pavillon bei der Architekturbiennale 2027 in Venedig Bosnien und Herzegowina zur Verfügung. Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) betonte bei der Vorstellung des gemischten bosnisch-österreichischen Kuratorenteams am Dienstag die kulturpolitische Signalwirkung dieser Entscheidung. Das Projekt wird von Adna Babahmetovic, Ajna Babahmetovic und Sebastian Höglinger realisiert, die gemeinsam den österreichischen Beitrag zur 20. Architekturbiennale gestalten werden.

Im Zentrum des Konzepts steht die Erinnerung an die Lobby des Holiday Inn in Sarajevo. Das Hotel nahm während des Bosnienkriegs eine zentrale Position ein und gilt als symbolisch aufgeladener Ort. Der geplante Beitrag soll die geschichtliche Relevanz dieses Gebäudes aufgreifen und gleichzeitig die kulturellen Verbindungen zwischen Österreich und Bosnien-Herzegowina vertiefen.

Symbolischer Ort

Die Veranstaltung in Venedig bietet einen idealen Rahmen für fachübergreifende Kooperationen und kulturellen Dialog zwischen den beiden Nationen. Der österreichische Pavillon wird zu einem Ort der Begegnung umgestaltet, der die Geschichte und Bedeutung des Holiday Inn in Sarajevo reflektiert.

Die österreichische Regierung betrachtet dieses Vorhaben als wesentlichen Beitrag zur Förderung des internationalen Kulturaustauschs.

Sowohl die Zusammensetzung des Kuratorenteams als auch die Widmung des Pavillons an Bosnien und Herzegowina unterstreichen Österreichs Einsatz für interkulturellen Dialog und die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Balkans.

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KO KOSMO-Redaktion
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