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Bergtragödie

Wanderer (66) stürzt in vereistes Bachbett – tot

Wanderer (66) stürzt in vereistes Bachbett – tot
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Wanderausflug im Ötztal endet mit einem tödlichen Sturz – und einer langen Nacht für Retter im Gebirge.

Ein geplanter Wanderausflug in den Tiroler Bergen endete am Wochenende mit einem tragischen Tod. Am Freitagvormittag brach ein 66-jähriger Österreicher von Umhausen im Ötztal aus in Richtung Farst und Reichalm auf. Als der Mann am späten Nachmittag für seine Angehörigen nicht mehr erreichbar war, schlugen diese Alarm.

Um 17.55 Uhr wurde die Abgängigkeit des Mannes bei der Polizei gemeldet, woraufhin umgehend eine groß angelegte Suchaktion anlief. Bergretter aus Umhausen und Ötz rückten aus, der Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“ sowie eine Drohne wurden ebenfalls in den Einsatz gebracht. Im Schnee entdeckten die Einsatzkräfte Spuren, die in ein abgelegenes Gebiet führten.

Tödlicher Sturz

Weitere Hubschrauber wurden zwar angefordert, konnten aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse jedoch nicht abheben. Am Samstagfrüh brachte die Besatzung der „Libelle Tirol“ schließlich die traurige Gewissheit: Der 66-Jährige wurde im Bachbett des Kriseilbaches aufgefunden. Jede Hilfe kam für ihn zu spät.

Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Mann im Schnee ausgerutscht und über steiles Gelände mehrere Meter in die Tiefe gestürzt sein, bevor er im teils vereisten Bachbett aufschlug und sich dabei tödliche Verletzungen zuzog.

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KO KOSMO-Redaktion
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