Im Zuge von Schwerpunktkontrollen im Großraum Linz hat die Polizei am Freitag gezielt Omnibusse überprüft und dabei gravierende Mängel festgestellt. Drei Linienbussen wurde die Weiterfahrt untersagt. Von insgesamt 28 kontrollierten Fahrzeugen mussten 26 umgehend einer technischen Überprüfung zugeführt werden.
102 Anzeigen ausgestellt
Neben der Polizei waren auch der Zoll sowie das Land Oberösterreich an der Aktion beteiligt. Andrea Steiner von der Landesverkehrsabteilung erklärte, dass bei drei Fahrzeugen Gefahr im Verzug gewesen sei. Den betroffenen Bussen wurden deshalb die Kennzeichen an Ort und Stelle abgenommen, und die Fahrgäste mussten ihre Reise mit Ersatzbussen fortsetzen.
Die Behörden stellten in Summe 102 Anzeigen aus. Bei einem der beanstandeten Linienbusse stellten die Kontrolleure eine defekte Bremsanlage fest. Ein weiterer internationaler Linienbus konnte den Nachweis einer gültigen EU-Haftpflichtversicherung nicht erbringen.
In einem dritten Fahrzeug entdeckten die Beamten Cannabis in einer Seitenleiste des Fahrgastraums.