Ein Sommerurlaub in Jesolo endet für einen 17-Jährigen tödlich – ein verbotener Sprung ins Meer wird zur Katastrophe.
In der Nacht auf Sonntag, den 2. August, kam es in Jesolo an der italienischen Adria zu einem tödlichen Badeunfall. Ein 17-Jähriger aus dem Trentino, der gemeinsam mit Freunden in dem beliebten Urlaubsort Ferien machte, verlor dabei sein Leben.
Der Jugendliche hielt sich gegen 2.30 bis 3 Uhr morgens mit seiner Gruppe am Strand nahe der Piazza Marconi auf. Auf Höhe des Rettungsturms 17 sprang er von einem Steg ins Meer – obwohl derartige Sprünge an dieser Stelle ausdrücklich verboten sind.
Fataler Aufprall
Erschwerend kam hinzu, dass der Wasserstand zu diesem Zeitpunkt besonders niedrig war. Der 17-Jährige prallte mit voller Wucht auf dem sandigen Meeresgrund auf und zog sich dabei ein schweres Trauma der Halswirbelsäule zu.
Seine Freunde zogen den Bewusstlosen sofort aus dem Wasser und setzten umgehend einen Notruf ab. Der Zustand des Jugendlichen war lebensbedrohlich: Neben den Verletzungen an der Wirbelsäule erlitt er auch einen Herz-Kreislauf-Stillstand.
Den alarmierten Rettungskräften gelang es, ihn zu reanimieren und seinen Zustand vorübergehend zu stabilisieren. In einem ersten Schritt wurde er ins Krankenhaus von San Donà di Piave eingeliefert, ehe er in die Neurochirurgie des Krankenhauses Dell’Angelo in Mestre bei Venedig verlegt wurde, wo die Ärzte um sein Leben kämpften.
Tod nach vier Tagen
Vier Tage nach dem folgenschweren Sprung erlag der 17-Jährige seinen Verletzungen. Der Fall löst in Jesolo tiefe Bestürzung aus – auch weil die Behörden immer wieder eindringlich vor Sprüngen von den Stegen warnen.
Gerade bei niedrigem Wasserstand lässt sich die tatsächliche Tiefe des Meeres vom Steg aus nur schwer einschätzen, was das Risiko solcher Aktionen erheblich erhöht.