Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Gewaltverbrechen

Asylantrag bereits abgelehnt: 24-Jähriger soll danach Frau vergewaltigt haben

Asylantrag bereits abgelehnt: 24-Jähriger soll danach Frau vergewaltigt haben
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Eine Frau wird am helllichten Tag attackiert – ihre präzise Täterbeschreibung führt die Ermittler rasch zu einem Verdächtigen.

Ein Gewaltverbrechen in der mecklenburg-vorpommerschen Gemeinde Friedland hat Ermittlungsbehörden und Öffentlichkeit gleichermaßen beschäftigt. Am 9. August wurde eine 27-jährige Frau Opfer einer Vergewaltigung; der mutmaßliche Täter, ein 24-jähriger Mann aus Benin, wurde noch am Abend desselben Tages festgenommen.

Die Tat ereignete sich am Nachmittag, während die Frau zu Fuß unterwegs war. Dem Ermittlungsstand zufolge soll der Verdächtige sie vom Gehweg weggedrängt und hinter ein leerstehendes ehemaliges Gasthaus gezogen haben, wo er die Tat beging. Anschließend flüchtete er – doch das Opfer war in der Lage, eine präzise Personenbeschreibung zu liefern.

Rasche Festnahme

Auf Grundlage dieser Aussage gelang es den Ermittlern rasch, einen Tatverdächtigen zu identifizieren. Bereits am darauffolgenden Abend wurde der 24-Jährige in Friedland festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft. Sein Asylantrag war zuvor abgelehnt worden, dagegen hatte er jedoch Klage eingereicht. Dass die Öffentlichkeit erst Wochen nach dem Vorfall informiert wurde, begründeten die Behörden mit dem Schutz des Opfers.

Abschiebung offen

Wie der Nordkurier berichtet, hielt sich der Verdächtige regelmäßig im Umfeld einer Asylbewerberunterkunft auf. Gegen die Ablehnung seines Asylantrags hatte er rechtlich vorgegangen; eine Entscheidung über eine mögliche Abschiebung steht noch aus. Die Ermittlungen dauern an.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen