Ein Wiener Kultlokal steckt tief in der Krise – und diesmal könnte es das Ende bedeuten.
Das Café Ansari in der Wiener Praterstraße kämpft erneut um sein Überleben. Das Handelsgericht Wien eröffnete am 4. September 2026 ein Konkursverfahren über die Betreibergesellschaft des bekannten georgischen Lokals. Mit der Abwicklung des Verfahrens wurde der Wiener Rechtsanwalt Günther Hödl als Insolvenzverwalter betraut.
Gläubiger haben bis zum 9. November 2026 Zeit, ihre Forderungen anzumelden; die Berichts- und Prüfungstagsatzung ist für den 23. November anberaumt.
Finanzielle Vorgeschichte
Für das Café Ansari ist es nicht die erste Begegnung mit finanziellen Turbulenzen. Bereits 2017 geriet das Lokal erstmals in Schieflage – damals waren hohe Investitionen in den Umbau der Auslöser. Die Corona-Pandemie verschärfte die wirtschaftliche Lage zusätzlich.
Aus der Bilanz des Jahres 2024 gehen Verbindlichkeiten von rund 479.700 Euro hervor; wie hoch die aktuellen Schulden tatsächlich sind, ist derzeit noch offen.
Ungewisse Zukunft
Ob das Café Ansari eine Zukunft hat, steht in den Sternen.
Das laufende Konkursverfahren kann sowohl in eine Weiterführung des Betriebs als auch in eine endgültige Schließung des Lokals münden.