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Stadtbegrünung

Umfassende Neugestaltung in Margareten: Über 70 Parkplätze werden für Bäume geopfert

Umfassende Neugestaltung in Margareten: Über 70 Parkplätze werden für Bäume geopfert
Foto: Screenshot Google Maps
2 Min. Lesezeit |

Wien-Margareten baut um – und das hat einen Preis: Bäume kommen, Parkplätze gehen. Ein Grätzl steht vor großen Veränderungen.

In Wien-Margareten steht das nächste Begrünungsprojekt des Jahres in den Startlöchern: Ab Oktober wird die Rüdigergasse einer umfassenden Neugestaltung unterzogen, die bis Anfang 2027 abgeschlossen sein soll. Es ist bereits das dritte derartige Vorhaben im Bezirk innerhalb dieses Jahres.

Im Mittelpunkt der Bauarbeiten stehen neun neue Bäume sowie elf Hochstammsträucher, die bis zum Frühjahr 2027 gepflanzt werden sollen. Ergänzt wird das Projekt durch den Bau barrierefreier Gehsteige mit einer Breite von rund zwei Metern.

Hitzetote als Argument

Grünen-Chefin Judith Pühringer verwies auf die Dringlichkeit solcher Maßnahmen und rief dabei die Bilanz des vergangenen Sommers in Erinnerung. „Der vergangene Sommer mit einem neuen Rekord an Einsätzen für die Rettung und landesweit 995 Hitzetoten habe gezeigt, dass gerade in Städten Maßnahmen getroffen werden müssten, um das Leben draußen abzukühlen“, so Pühringer.

Neben der Begrünung sieht das Projekt auch eine veränderte Fahrbahnführung vor, durch die die Rüdigergasse künftig als Wohnstraße ausgewiesen und das Durchfahren unterbunden werden soll.

Massive Parkplatzverluste

Für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Autofahrerinnen und Autofahrer im Grätzl bringt der Umbau spürbare Einschnitte mit sich. Von den derzeit rund 80 Parkplätzen in der Gasse werden nach Abschluss der Arbeiten etwa 90 Prozent wegfallen.

Als Ausgleich sind neue Fahrradabstellplätze sowie Sitzbänke geplant – wer jedoch auf das Auto angewiesen ist, wird sich im Bereich der Rüdigergasse künftig auf deutlich engere Parkverhältnisse einstellen müssen.

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KO KOSMO-Redaktion
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