Tausende Kontrollen, zahlreiche Anzeigen: In Wiens Gemeindebauten gehen die Ordnungsberater gegen Verstöße gegen das Reinhaltegesetz und die Hausordnung vor. Besonders häufig geht es um Sperrmüll und abgestellte Einkaufswagerl.
Die Ordnungsberater von Wiener Wohnen sind regelmäßig in den städtischen Wohnhausanlagen unterwegs, um für Sauberkeit und die Einhaltung der Hausordnung zu sorgen. Im ersten Halbjahr 2026 stellten sie laut den vorliegenden Angaben 1.552 Strafen wegen Verstößen gegen das Wiener Reinhaltegesetz aus.
Tausende Kontrollen und Meldungen
In den ersten sechs Monaten absolvierten die Ordnungsberater insgesamt 19.829 Kontrollgänge und führten 23.699 Gespräche mit Mieterinnen und Mietern. Dabei wurden 18.123 Verstöße gegen das Reinhaltegesetz sowie 18.770 Verstöße gegen die Hausordnung gemeldet.
Zu den häufigsten Problemen zählen illegale Sperrmüllablagerungen, Verunreinigungen und abgestellte Einkaufswagerl. Wer ein Einkaufswagerl unerlaubt in einer Wohnhausanlage abstellt, muss laut dem Ausgangstext mit einer Strafe von 60 Euro rechnen. Zusätzlich wurden 401 Anzeigen erstattet.
Entrümpelungen und Meldungen
Die Ordnungsberater greifen bei Verstößen auch direkt ein. Im ersten Halbjahr wurden demnach 21.293 Entrümpelungen durchgeführt, um unerlaubt abgestellte Gegenstände zu entfernen. Damit sollen Gemeinschaftsflächen sauber und frei von Ablagerungen gehalten werden.
Bewohnerinnen und Bewohner können Missstände und Verstöße über die Service-Nummer von Wiener Wohnen unter 05 75 75 75 melden.
Die Stadt Wien betont die Bedeutung der Ordnungsberater für das Zusammenleben in den Gemeindebauten. Gegenseitige Rücksichtnahme und klare Regeln seien entscheidend, damit sich alle Bewohnerinnen und Bewohner in ihren Wohnhausanlagen wohlfühlen können.