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Verfolgungsjagd

Polizeijagd in Kroatien: Auto ist auf 13-jähriges Kind zugelassen

Polizeijagd in Kroatien: Auto ist auf 13-jähriges Kind zugelassen
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Auto auf ein 13-jähriges Kind zugelassen, eine Flucht nach einem Verkehrsunfall und eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei: Dieser Fall aus Kroatien sorgt für Aufsehen.

Am Montag, dem 19. Oktober, kam es gegen 16 Uhr in Pribislavec in der nordkroatischen Region Međimurje zu einer ungewöhnlichen Polizeiverfolgung. Der Fahrer hatte zuvor einen Verkehrsunfall verursacht und war anschließend vom Unfallort geflüchtet. Daraufhin nahm die Polizei die Verfolgung auf.

Während der Verfolgung wurde auch ein Polizeifahrzeug beschädigt und kam von der Straße ab. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, es entstand lediglich Sachschaden. Der flüchtige Fahrer konnte zunächst entkommen.

Auto gehört einem Kind

Dem Fahrer gelang zunächst die Flucht. Ein Sprecher der Polizeidirektion Međimurje bestätigte am Dienstag gegenüber dem lokalen Portal eMeđimurje, dass weiterhin nach dem Fahrer gesucht wird. Nach Angaben des Portals soll sich die Fahndung inzwischen auf einen engeren Personenkreis konzentrieren.

Für besonderes Aufsehen sorgt jedoch das Fahrzeug selbst: Das Auto ist auf ein 13-jähriges Kind zugelassen. Das klingt ungewöhnlich, ist in Kroatien aber grundsätzlich möglich. Minderjährige können als Eigentümer eines Fahrzeugs eingetragen werden, wobei die notwendigen Schritte über ihre gesetzlichen Vertreter erfolgen. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass das Kind das Auto auch fahren darf.

Kein Führerschein

Auch zum Fahrer selbst gibt es brisante Informationen – allerdings bislang nur aus inoffiziellen Quellen. Laut eMeđimurje soll es sich um einen mehrfachen Verkehrsdelinquenten mit zahlreichen früheren Verstößen handeln. Zudem soll der Gesuchte keine gültige Fahrerlaubnis besitzen.

Die Polizeidirektion Međimurje bestätigte bislang lediglich, dass die Fahndung nach dem flüchtigen Fahrer weiterläuft. Weitere Einzelheiten zu seiner Identität und möglichen früheren Verkehrsdelikten wurden offiziell noch nicht bekannt gegeben.

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KO KOSMO-Redaktion
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