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Nächtlicher Einsatz

Navi-Falle: Ski-Tourist landet mit Auto fast im Abgrund (FOTOS)

Navi-Falle: Ski-Tourist landet mit Auto fast im Abgrund (FOTOS)
(FOTO: iStock/Nature)
2 Min. Lesezeit |

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ – Dieses Sprichwort hätte sich ein slowakischer Ski-Tourist zu Herzen nehmen sollen, als er sich in den frühen Morgenstunden des Faschingsdienstags auf den Weg von Sölden nach Telfes im Stubaital machte. Sein Navigationssystem schlug ihm eine scheinbar abenteuerliche Abkürzung vor, die ihn jedoch nicht ans gewünschte Ziel, sondern beinahe in den Abgrund führte.

Es war gegen 3.50 Uhr, als die Polizei Sölden und die freiwillige Feuerwehr Sölden alarmiert wurden. Der Notruf: Ein Fahrzeug drohte im sogenannten Windachtal abzustürzen. Am Einsatzort angekommen, fanden sie einen Audi-SUV, der hoch auf einer Kehre im Wald feststeckte. Die Straße war schneebedeckt, das Fahrzeug ohne Schneeketten – eine prekäre Situation.

Forstweg

Die Einsatzkräfte waren nicht überrascht. Es war nicht das erste Mal, dass ein Navi einen ortsunkundigen Autofahrer auf diesen Forstweg gelotst hatte. Mit großem Aufwand gelang es den Helfern, das Fahrzeug zu sichern und zu bergen. Der Fahrer, sichtlich erleichtert, erklärte, dass sein Navigationssystem ihm genau diese Route vorgeschlagen hatte.

Die Rettungsaktion dauerte rund zweieinhalb Stunden. Ein kurioser Vorfall, der jedoch nicht zum ersten Mal passierte. Es scheint, als würden moderne Navigationssysteme manchmal mehr Verwirrung stiften als Orientierung bieten. Ein wertvoller Hinweis für alle Autofahrer: Prüfen Sie die vorgeschlagene Route Ihres Navis, bevor Sie sich blind darauf verlassen. Insbesondere in den winterlichen Bergregionen Tirols kann eine falsche Abzweigung schnell zu einer gefährlichen Falle werden.

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VP Viktoria P.
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