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Aca Lukas: „Mit dem Film wollte ich  mein Leben und meine Karriere verarbeiten“

Aca-Lukas
(Foto: zVg.)

Der Film „Pokidan“ („Zerrissen“) wurde nach Motiven aus dem Leben des bekannten balkanischen Sängers Aca Lukas gedreht und hatte Anfang November in der Belgrader „Stark Arena“ seine Premiere. Der beliebte Sänger feierte mit dieser Veranstaltung und einem mehrstündigen Konzert mit dem Publikum gleichzeitig seinen 55. Geburtstag. Nach dieser dreifachen Feier und seiner großen Musik- und Bühnenshow verriet Lukas gegenüber KOSMO neben Details des Filmprojekts auch exklusiv, was das Publikum in Zukunft von ihm erwarten kann.

Seit das Filmprojekt, dessen Handlung auf Motiven aus dem Leben des beliebten Folksängers beruht, vor fast einem Jahr angekündigt wurde, warteten die Fans von Lukas und seinem Werk mit Spannung auf diese Nachricht. Auch die Vertreter der siebten Macht, die darauf hofften, dass ihnen der Film ermöglichen würde, bisher unbekannte Details aus dem Leben des Sängers ans Tageslicht zu bringen, verbargen ihre Begeisterung nicht. Am Ende jedoch brachten das Wesen und die Handlung des Films eine Überraschung.

 „Mein Manager, Sasa Mirkovic, und ich sind die Ideengeber des Projekts. Der Film ist nicht autobiografisch, sondern beruht auf Motiven aus meinem Leben. Selbst die Namen der Akteure wurden geändert und viele Dinge sind eher fiktional, denn einzelne Situationen haben sich in meinem wahren Leben so nicht zugetragen.

Der Unterschied zwischen diesem Film und anderen autobiografischen Filmen über Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist eigentlich der, dass wir sagen, dass der Film nicht autobiografisch, sondern von meinem Leben inspiriert ist“, sagt Lukas gegenüber KOSMO und betont, dass ihm dieses Projekt sehr wichtig ist.

Wie der Sänger exklusiv gegenüber KOSMO verriet, ist der Film „Pokidan“ der Beginn einer Trilogie von Werken nach Motiven aus Lukas Leben. Den zweiten Film können wir im März kommenden Jahres erwarten.

„Ich wollte etwas schaffen, was mein Leben und meine Karriere beschreibt, wie zum Beispiel ein Buch, das von meinem Leben inspiriert ist. Ich glaube, dass diejenigen, die den Film anschauen, nicht nach biografischen Momenten aus meinem Leben suchen, sondern ihn einfach genießen sollten.“

Nachdem er vor der Premiere mehr Lampenfieber hatte als normalerweise vor großen Konzerten, von denen er in der Arena bis jetzt, dieses eingerechnet, neunzehn gegeben hat, ist Lukas mit der Reaktion der Fans mehr als zufrieden. „Ich bin sehr froh über die Reaktion meines Publikums, obwohl der Film in der ’Stark Arena’ gezeigt wurde und ich glaube, dass die, die den Film in Ruhe anschauen wollen, das lieber in einem anderen Ambiente tun werden. Die ’Stark Arena’ ist ja kein Kino, sondern eine Sport- und Konzerthalle.“

Immerhin war die Premiere des Films „Pokidan“ weltweit einzigartig, da sie vor ca. 20.000 Zuschauern stattfand, so das Team des Sängers unmittelbar vor der Veranstaltung.

Neue und ganz andersartige Lieder

Die Handlung des Films wird von neuen Liedern Lukas’ begleitet, die sich nach seinen eigenen Worten drastisch von allem unterscheiden, was er in seiner langjährigen Karriere bisher gemacht hat.

 „Die Lieder unterscheiden sich absolut von dem, was mein Publikum von mir gewohnt ist, vor allem die aus dem zweiten Teil des Films. Diese neuen Lieder sind Lieder, die ich vor etwa dreißig Jahren komponiert habe, aber die ich bisher gehütet habe und nicht auf kommerziellen CDs veröffentlichen wollte,“ betont der Sänger.

 „Auch die Diaspora kann den Film genießen“

Wie der Sänger bei dieser Gelegenheit ankündigte, beginnt die Ausstrahlung des Films in den Kinos balkanweit am 23. November. Da das Interesse auch in der Diaspora sehr groß ist, kündigte Lukas an, dass sein Film auch dort zu sehen sein wird, jedoch in einer etwas anderen Form.

„Für die Premieren in der Diaspora haben wir schon Pläne. Allerdings werden das keine Premieren mit Konzerten sein, sondern wir werden nur den Film zeigen. Alle Menschen in der Diaspora können den Film genießen und das freut mich sehr.“