Betrüger verschicken gefälschte E-Mails mit angeblichen Parkstrafen im Namen der Stadt Wien. Die Masche mit dem erfundenen „COEO-Inkasso“ zielt auf ahnungslose Bürger ab.
Die Stadt Wien schlägt Alarm wegen gefälschter E-Mails, die angeblich Parkstrafen eintreiben sollen. In den betrügerischen Nachrichten fordert ein sogenanntes „COEO-Inkasso“ Geld für vermeintliche Parkbußgelder ein und behauptet, im Auftrag der Stadtverwaltung zu handeln. Die Behörden stellen klar: Diese Nachrichten sind Betrugsversuche. Die Stadt Wien hat keinerlei Geschäftsbeziehung zu diesem Inkassounternehmen.
Betroffene werden dringend gebeten, weder zu antworten noch auf Links zu klicken oder gar Zahlungen zu leisten. Stattdessen sollte die E-Mail umgehend gelöscht werden. Bei Zweifeln empfiehlt die Stadt, ausschließlich die offiziellen, gestempelten Zahlungsunterlagen zu prüfen. Verdächtige Nachrichten können beim Stadtservice unter +43 1 4000-4001 gemeldet werden.
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Typische Betrugsmerkmale
Die Betrüger nutzen typische Muster: Sie versenden E-Mails mit ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen, locken mit angeblichen Sofortrabatten oder Vergleichsangeboten und behaupten fälschlicherweise, eine Vereinbarung mit der Stadt Wien zu haben. Charakteristisch sind auch Zahlungslinks oder QR-Codes im E-Mail-Text.
Die Stadtverwaltung betont: Parkstrafen werden niemals per E-Mail über externe Inkassobüros verschickt. Auch bietet die Stadt keine 50-Prozent-Vergleiche an. Legitime Zahlungen erfolgen ausschließlich über die im amtlichen Bescheid angegebenen Wege.
Die MA 67 (Parkraumüberwachung), zuständig für die Parkraumüberwachung, bestätigt ausdrücklich, dass keine Kooperation zwischen der Stadt Wien und „COEO-Inkasso“ existiert.